Wittenseer Aktiv

Trainingstipps zum Laufen und Dranbleiben

Dennis Redepenning

Dennis Redepenning has not set their biography yet
Schülerstraßenlauf 24.06.2015

Der 32. Schülerstraßenlauf oder auch Kieler Woche Lauf fand dieses Jahr bei, für dieses Event, typischen Wetter statt. Der Himmel war grau und es nieselte zwischendurch. Trotzdem waren alle Teilnehmer, Zuschauer und Helfer bester Laune und hoch motiviert. Schülerinnen und Schüler von Schulen in ganz Schleswig-Holstein, einschließlich der Berufs- und Fachschulen, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern durften mitlaufen. Zum zweiten Mal gab es zwei Strecken. Die Teilnehmer durften zuvor entscheiden, ob sie 5 oder 10 Kilometer laufen wollten. Der Start war ein dementsprechendes Spektakel: Auf der einen Fahrbahnspur der Olshausenstraße standen dichtgedrängt die 10 - und auf der anderen die 5-Kilometerläufer. Die beiden Läufe starteten nur minimal zeitlich voneinander versetzt, dies klappte erstaunlich reibungslos mit diversen am Rand stehenden Eltern, die  stolz ihre Sprösslinge anfeuerten und fotografierten.

Im Stadion wurden die Läufer später unter La-Ola-Wellen in Empfang genommen und konnten sich mit Getränken der Wittenseer Quelle erfrischen. Während nach und nach alle im Ziel ankamen, wurde Musik gespielt und das Publikum durch den Kommentator angeheizt, auch die Letzten gebührend zu empfangen. Insgesamt war es, trotz des ungemütlichen Wetters, ein super Lauf mit einer tollen Stimmung.

 

Abrufe: 5116
Wittenseer Quelle unterstützt Junge Bühne Kiel auch im zehnten Jahr

Kunst und Kultur brauchen ebenso Unterstützung wie junge, kreative Menschen. Auf der Jungen Bühne Kiel kommt all das zusammen. Sie hat sich mit ihrem ambitionierten Musik-Programm, dem Poetry Slam sowie dem Krach-Mach-Tach mittlerweile zu einer echten Institution der Kieler Woche entwickelt. Kein Wunder, dass es sich Torsten Albig, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, auch zum zehnjährigen Jubiläum nicht nehmen ließ, die Junge Bühne im Ratsdienergarten zu besuchen.

 

„An der Jungen Bühne fasziniert mich, dass hier mit Begeisterung und Liebe etwas richtig Tolles geschaffen wird jenseits der großen Bühnen. Und dass Sponsoren mit dabei sind, die zeigen, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben kann “, erklärte der Ministerpräsident zu Beginn des Poetry Slam auf der Jungen Bühne Kiel vor rund 2.000 überwiegend jungen Zuschauern. Neben ihm mit auf der Bühne stand Torsten Sedat, Vertriebsleiter und Prokurist der Wittenseer Quelle Mineralbrunnen GmbH, die bereits im achten Jahr als Hauptsponsor das Programm der Jungen Bühne begleitet. Zu den Motiven des Mineralwasser- und Erfrischungsgetränke-Herstellers aus Groß Wittensee sagte Sedat: „Was gibt es Schöneres, als jungen Menschen eine Bühne zu geben, die Spaß daran haben, Musik zu machen oder sich im Poetry Slam zu messen.“ Burkhard Richard, Gründungsmitglied der Jungen Bühne und Leiter des Kieler Jugendring e. V., freute sich über so viel Zuspruch zum zehnten Jubiläum und überreichte dem Ministerpräsident und Torsten Sedat je einen persönlichen Team-Ausweis der Jungen Bühne. Im nächsten Jahr, so versprach Torsten Sedat, wird die Wittenseer Quelle erneut als Hauptsponsor das ambitionierte Programm der Jungen Bühne Kiel unterstützen. Da gab es großen Applaus vom Publikum. Und der Poetry Slam konnte beginnen.

 

 

Abrufe: 4935

Gesendet von am in Veranstaltungen Archiv

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs bei der Wittenseer Quelle,

nachdem ich aufgrund einiger privater Veränderungen (z.B. Umzug von Kiel nach Hamburg) aus dem aktiven Wettkampfgeschehen ausgestiegen war, bin ich jetzt wieder ins konzentrierte und geplante Training eingestiegen. Darüber, sowie über alle möglichen Themen, die mit dem Training und dem Laufsport allgemein zu tun haben, werde ich jetzt wieder regelmäßig an dieser Stelle schreiben. 

Wie alle wissen, fällt der Anfang immer recht schwer, gerade wenn man sich an dem Leistungsstand orientiert, auf dem man vor einer Pause einmal war. So geht es mit gerade. Nach drei Wochen vernünftigen Trainings konnte ich bei meinem ersten Test über 5000m gerade mal knapp über 16 Minuten bleiben, was deutlich über eine Minute über meiner Bestzeit liegt. Auf der anderen Seite sind Verbesserungen zu diesem Zeitpunkt des Formaufbaus noch schnell zu erzielen und so bin ich guten Mutes, dass die Zeiten auch bald wieder besser werden. Die Grundlage versuche ich mit ruhigen Dauerläufen zwischen 10 und 20 km mit einer Geschwindigkeit von 4:15-3:33 Minuten/Kilometer zu legen. Außerdem fahre ich jetzt wieder mit dem Rad zur Schule, was auch immer knapp 30km Radfahren am Tag zu dem Trainingsumfang beisteuert. Zur Entwicklung der Grundlagenausdauer 2 (GA2) steht ca. einmal pro Woche ein Tempodauerlauf (z.B. 10km in 35-36 Minuten) auf dem Plan und um auch wieder an alte Geschwindigkeiten heranzukommen, versuche ich auch, einmal pro Woche kurze Tempoläufe (z.B. 10 x 200m in 32-35'') zu absolvieren. Da ich, wie gesagt, erst am Anfang des Trainingsprozesse stehe, bleibt abzuwarten, wie erfolgreich das Programm ist.

Die nächste ernsthaft Formüberprüfung steht am 24.05.2014 an. Dann werde ich für die Mannschaft des Lauflabors (OTN) am Lauf zwischen den Meeren einen 10-km-Abschnitt laufen und hoffentlich dazu beitragen, dass wir mit um den Sieg kämpfen. 

An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal darauf hinweisen, dass ich mich immer über Nachfragen zu Training, Wettkampf, Bewegungs- oder Trainingslehre freue, die ich hier dann beantworten werde. Schreibt einfach an die Wittenseer Quelle oder hinterlasst einen Kommentar.

Bis bald an dieser Stelle 

Euer Oleg

(c) Text und Bild Oleg Rantzow 

 b2ap3_thumbnail_DSCI0636_20140510-064648_1.JPG

Abrufe: 6453

Gesendet von am in Oleg's Trainingstipps

Die Temperaturen gehen langsam runter, die Tage werden kürzer und die Motivation, raus zu gehen und zu trainieren sinkt bei den meisten Sportlern. Schnell finden sich auch Ausreden, dass z.B. die Luft viel zu kalt ist und man nur krank wird. Das ist genau der falsche Weg. Sicherlich kann man den Körper im Winter nicht so sehr sportlich belasten wie im Sommer, aber ein vernünftig gestaltetes Ausdauertraining kann uns im Winter sehr gut tun, wenn man ein paar Regeln beachtet und  sich einige Argumente vor Augen führt.

Abrufe: 8358

Gesendet von am in Oleg's Blog

b2ap3_thumbnail_IMGP3103.jpgb2ap3_thumbnail_IMGP3152.jpgb2ap3_thumbnail_IMGP3174.jpg

Angesichts der Tatsache, dass das Training nach der Zwangspause im Sommer wieder gut lief und vor allem auch Spaß machte, ging ich am Sonntag recht hoffnungsvoll in Neumünster bei den Landesmeisterschaften im Halbmarathon an den Start. Mit einer Bestzeit konnte ich noch nicht wieder rechnen, aber aufgrund der Trainingsleistungen war eine Zeit im Bereich 1:10 Stunden und damit auch der Titel durchaus realistisch. Und so ging ich dann auch die ersten 5 km in einem entsprechenden Tempo von 3:20 Min. pro Kilometer an und lag zu diesem Zeitpunkt deutlich vor dem Rest des Feldes. Dann begann sich jedoch eine Muskelverletzung, die ich mir bei dem langen Lauf auf Amrum im linken hinteren Oberschenkel zugezogen hatte, wieder zu melden und von Kilometer zu Kilometer wurden die Schmerzen größer und die Schritte mit dem linken Bein kürzer. Schließlich entschloss ich mich bei Km 12 das Rennen (noch in Führung liegend) zu beenden, da ich Angst vor einer schlimmeren Verletzung hatte - man lernt ja aus Fehlern der Vergangenheit :-) Es war bestimmt die richtige Entscheidung, da ich jetzt sicherlich wieder in der nächsten Woche mit der Vorbereitung auf die Cross-Saison beginnen kann.

Das Rennen gewann am Ende der Gaststarter aus Bayern Christian Oppel in 1:12:21 vor dem neuen Landesmeister Claudius Michalak (1:13:07) und Dieter Schwarzkopf (1:13:51).

Für mich war es ein ziemlich enttäuschender Tag, aber dennoch bleibt der Eindruck, dass es insgesamt mit der Form weiter bergauf geht.

Abrufe: 7049

Gesendet von am in Oleg's Blog

Zum dritten Mal in diesem Jahr verschlug es mich auf die Nordsee-Insel Amrum, dieses Mal jedoch nicht zum Urlaub machen, sondern um an dem Laufwettkampf "Rund um Amrum" teilzunehmen. In der Vorbereitung auf die Landesmeisterschaft im Halbmarathon wollte ich auf Amrum einen harten langen Dauerlauf über die Wettkampfdistanz von 28,5 km absolvieren. Auf Amrum kommt natürlich erschwerend hinzu, dass ca. 16-17 km am Strand zu absolvieren sind. Der ist zum Teil recht fest und man kann gut laufen, an einigen Stellen ist er jedoch auch sehr tief und man findet nie so richtig einen Rhythmus. Die ersten 6 km, die auf Asphalt zurückgelegt werden, ging ich zügig in einem Tempo von 3:30/km an. Danach kam der Sand und die Geschwindigkeit ging runter. Da ich ungefährdet vorneweg laufen konnte, machte ich zwar weiter etwas Druck, versuchte aber mit den Kräften gut Haus zu halten. Trotzdem war ich auf den letzten 6 km ziemlich erschöpft und froh, die Ziellinie zu sehen. Mit neuer Streckenrekordzeit von 1:46 Stunden kam ich ca. eine viertel Stunde vor dem Zweiten und Seriensieger auf Amrum, Jan-Peter Brückner, ins Ziel. Jan-Peter hat früher mit mir zusammen Triathlon betrieben und mich für ein paar Jahre auch trainiert. Es war daher schön, ihn auf Amrum wieder zu treffen.

Trotz der Strapazen des Laufens auf Sand oder vielleicht auch gerade wegen dieser Streckenabschnitte auf dem breitesten Sandstrand Europas ist der Lauf "Rund um Amrum" ein einmaliges Erlebnis. Hinzu kommt eine gute Organisation in familiäre Atmosphäre und ein sehr motiviertes Organisations-Team. Die vielen Toursiten, die man unterwegs trifft, feuern einen an und so verstreicht die Zeit beim Laufen recht schnell. Ich kann jedem nur empfehlen, an dem Lauf (es gibt auch eine kürze Strecke von 14,5 km) einmal teilzunehmen und vielleicht noch einen oder mehrere Tage auf der Insel zu verbringen. Ich werde bestimmt auch noch einmal teilnehmen, wenn es der Saisonplan zulässt.

Hier kann man ein Foto und Berichte aus der lokalen Presse anschauen:

1)  http://www.shz.de/lokales/insel-bote/amrums-neuer-champion-id3716531.html 

2) http://www.amrum-news.de/2013/09/24/oleg-rantzow-siegt-mit-neuem-streckenrekord-beim-12-amrumer-insellauf-%E2%80%9Erund-um-amrum%E2%80%9C%E2%80%A6-ab/

Nach einem, zwei oder drei Tagen aktiver Erholung beginnt jetzt die Vorbereitung auf den Halbmarathon in Neumünster. Ich hoffe, es reicht dort nocheinmal zu einer ansprechenden Zeit und vorderen Platzierung. Mal schauen ...

Abrufe: 7460

Gesendet von am in Oleg's Blog

Nach einem ziemlich ausgedehnten Tief im Sommer, dass auf die großen Belastungen beim Sardinia-Trail sowie viel privatem Stress zurückzuführen war, geht es seit ein paar Wochen wieder leicht bergauf. Das Laufen macht wieder Spaß und langsam kommt auch die Form wieder. Natürlich musste ich mich von meinen urprünglichen Zielen, neue Bestzeiten über 10km und Halbmarathon zu laufen für diese Saison verabschieden, aber ein paar Wettkämpfe habe ich mir dennoch vorgenommen. Der erste fand am letzten Wochenende in Hamburg statt, wo ich als Titelverteidiger mit der Nummer 1 beim internationalen Airport-Race rund um den Hamburger Flughafen an den Start ging und meinen Titel verteidigen konnte. Die Zeit war mit 55:20 über die 10 Meilen (16,1 km) zwar relativ langsam, aber für das in den Wochen zuvor absolvierte Training durchaus ok. Die ersten Kilometer lief ich sogar um die 3:10/km an, musste dann aber Tempo rausnehmen, um schließlich mit ca. 3:30/km ins Ziel zu "joggen". Gegen Ende war es härter als erwartet, aber Siegen macht ja bekanntlich immer Spaß :-)

Als nächstes werde ich am Samstag auf Amrum beim Insellauf starten, der über 28,5 km immer entlang der Küstenlinie verläuft - also zum Großteil auf Sand. Ich freue mich schon sehr auf den Lauf, da ich die Insel einfach mag und dort auch schon immer mal an den Start gehen wollte. Der Lauf soll dann als langer zügiger Dauerlauf ein weiterer Schritt im Formaufbau sein, denn sofern ich gesund bleibe, möchte ich zum abschluss der Saison bei der Landesmeisterschaft im Halbmarathon in Neumünster starten. Wie immer werde ich hier von den Läufen berichten.

Bis dahin

Oleg

Abrufe: 7206

b2ap3_thumbnail_P1020255---Kopie.JPGDer Sommer ist auf seinem Höhepunkt angekommen und Viele genießen die warmen Tage am Strand oder an anderen schönen Orten in der Natur. Hier bieten sich die perfekten Gegebenheiten, um mal wieder die Füße aus ihrem "Gefängnis" zu befreien und sich barfuß auf vielfältige Weise zu bewegen. Doch warum ist das so wichtig und wieso kommen auch immer mehr Schuhe auf den Markt, die das Barfußlaufen simulieren sollen? Hierzu habe ich einen Artikel unter "Olegs Trainingstipps" veröffentlich, der die Hintergründe erläutert und Empfehlungen für die Praxis gibt.

Viel Spaß beim Lesen und vor allem beim Barfußlaufen! 

Abrufe: 7866

 

In den letzten Jahren wurde das Thema Lauftechnik in den verschiedensten Medien immer wieder unter der Überschrift „natürliches Laufen“ auf unterschiedliche Art diskutiert und aufbereitet. Der Trend ging und geht in jedem Fall weg von dem bis dato immer propagierten Abrollen über die Ferse also ökonomische Lauftechnik für den Langstreckenbereich und Gesundheitssport.

Der Weg zurück zum „natürlichen Laufen“ spiegelt sich auch in der Laufschuhentwicklung. Zunehmend kommen flacherer Laufschuhe auf den Markt und jeder große Hersteller hat auch ein Modell im Angebot, dass das Barfußlaufen simulieren soll. Die Firmen werben nicht mehr mit einem besonderen Dämpfungssystem („Air“, „Gel“ etc.), was beim Laufen über die Ferse von großer Bedeutung ist, sondern z.B. mit dem natürlichen Laufgefühl („Saucony Natural Motion“, „Nike Free“,  Adipure“, etc.). Man ist sich in den letzten Jahren der natürlichen Anatomie des Menschen und den daraus folgenden Konsequenzen für eine physiologische und gesunde Lauftechnik wieder bewusst geworden. Im folgenden Artikel will ich versuchen, die Hintergründe verständlich zu erläutern und daraus Empfehlungen für ein physiologisch natürliches und damit auch gesundes Laufen abzuleiten.

Schaut man sich die Anatomie des Fußes an, dann fällt auf, dass der Fuß sehr komplex aus 28 einzelnen Knochen aufgebaut ist, die durch viele Muskeln sowie 107 verschiedene Sehnen und Bänder stabilisiert werden. Die Komplexität des Aufbaus hat natürlich ihren Sinn. Sie verleiht dem Fuß große Flexibilität bei hoher Stabilität – vorausgesetzt alles funktioniert so, wie es soll. Auffallend sind das von der Ferse zum Ballenbereich verlaufende Längsgewölbe und das Quergewölbe im vorderen Ballen Bereich (s. Abb. 1). Sie ergeben sich durch die Anordnung der Fußknochen und werden durch die Muskeln, Sehnen und Bänder gehalten. Werden diese zu schwach, knicken die Gewölbe ein und es entsteht z.B. ein Plattfuß (Längsgewölbe ist nicht mehr vorhanden) oder ein Spreizfuß (Quergewölbe ist eingebrochen). Die Gewölbe des Fußes stellen ein natürliches Dämpfungssystem dar. Wenn wir laufen, wird der Fuß beim Aufsatz leicht nach unten-innen durchgedrückt, wodurch der Stoß abgefedert wird. Zusätzlich wird so mechanische Energie gespeichert, die beim folgen Abdruck bis zu 17 % der Abstoßenergie ausmachen kann. Der optimale Fußaufsatz beim Laufen erfolgt also auf der Außenkannte im Mittelfußbereich, von wo aus nach und nach der gesamte Fuß belastet wird (vergleiche Laufstudie in Videos). Unseres natürlichen Dämpfungssystemes berauben wir uns hingegen, wenn wir beim Laufen zuerst mit der Ferse aufsetzen. In diesem Fall verläuft eine Art Schockwelle direkt von der Ferse über die Gelenke bis in den Kopf. Um dadurch vorprogrammierte Schmerzen und  Schäden zu vermeiden, targen wir Schuhe mit starker Polsterung im Fersenbereich. Dieser Bereich ist zudem gegenüber dem vorderen Ballenbereich erhöht (z.T. 12mm), die sogenannte Sprengung. Mit solchen Schuhen ist natürliches Laufen praktisch nicht mehr möglich. Ein einfache Versuche machen deutlich, wie unphysiologisch das Laufen auf der Ferse ist und wie viel weicher man auf dem Mittel- oder Vorderfuß aufsetzt: Rückwärtslaufen und auf der Stelle Hüpfen.

Zusätzlich zu Dämpfungssystemen und Fersenerhöhung sind in vielen Lauf- und Freizeitschuhen Orthesen eingearbeitet, die das Fußbett stützen und das natürliche Pronieren (leichtes nach innen Knicken des Fußes) verhindern. Der Fuß braucht so nur noch wenig zu arbeiten, verliert seine Flexibilität und die Muskeln atrophieren. Viele Menschen tragen ihr Leben lang Schuhe, häufig schon bevor sie überhaupt laufen können. So können sich die angelegten Potentiale nicht entwickeln und die Folgen sind Fehlstellungen im Fuß, die sich häufig auf den ganzen Körper auswirken und z.B. zu Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen  und vielen anderen Problemen führen. Diesem Trend gilt es also entgegen zu wirken.

Damit der Fuß in der oben beschriebenen Art und Weise arbeiten kann, bedarf es einer gut entwickelten Muskulatur im Fuß und Unterschenkel (s. Abb. 2). Und diese entwickeln wir am besten, in dem wir häufig barfuß Laufen bzw. uns barfuß bewegen.

Selbstverständlich möchte ich an dieser Stelle niemandem, der immer in gut gestützten Schuhen unterwegs war, raten, sofort viele Kilometer barfuß zu laufen. Diese würde sicherlich zu einer Überlastung und Schmerzen führen. Aber ein Anfang, z.B. ein Spaziergang am Strand oder das Weglassen von Hausschuhen (mit einem "tollen" Fußbett) wäre ein erster Schritt. Es gibt noch weitere einfache Möglichkeiten die Fuß- und Unterschenkelmuskeln im Alltag zu aktivieren wie z.B.:

  • Mit den Zehen greifen (z.B. etwas aufheben)
  • Sich durch Greifen mit den Zehen vorwärtsbewegen
  • Auf einem Bein stehen und das Gleichgewicht halten (z.B. beim Anziehen der Socken oder beim Zähneputzen)
  • Auf dem vorderen Balle stehen und dabei das Gleichgewicht halten

Läufer sollten versuchen, nicht mehr nur noch in stark gestützten Trainingsschuhen zu laufen, sondern auch Lighttrainer bzw. Neutralschuhe zu tragen. Zusätzlich ist es sehr sinnvoll, auch ab und zu ein paar Runden auf Gras oder Sand komplett ohne Schuhe zu laufen, wobei natürlich eine Überforderung der Füße vermieden werden muss, d.h., spätestens wenn man spürt, dass die Gewölbe nachgeben, sollte man aufhören.

Eine sukzessive Rückkehr zu natürlichen Belastungsformen des Fußes ist auf jeden Fall anzustreben. Dadurch werden auch die meisten orthopädischen Einlagen überflüssig - das zeigt zumindest die Erfahrung vieler mir bekannter Physiotherapeuten, die in diesem Bereich arbeiten.

Die beiden angefügten Videos sollen die Idee des physiologischen Fußaufsatze beim Laufen illustrieren. Trotz der geringen Bildqualität ist gut zu erkennen, wie der Fuß aufgesetzt wird und wie er dabei arbeitet.

Video 1: Laufstudie mit Schuhen.wmv    Video 2:    Laufstudie-ohne-Schuhe.wmv

Zuletzt noch eine Empfehlung für Interessierte: Die Dokumentation "Das Geheimnis des perfekten Läufers"  http://www.youtube.com/watch?v=mc8ds6NYxvE

 

b2ap3_thumbnail_Anatomie-des-Fues.jpg      b2ap3_thumbnail_Muskulatur-des-Fues.jpg

Abb. 1 : Das Fußgewölbe                                                      Abb. 2: Die Fußmuskulatur

(aus: Gerke, T., Sportanatomie, Reinbeck 1999, S. 263)                                                                        (aus: Gerke, T., Sportanatomie, Reinbeck 1999, S. 261) 

 

                                                     

 

 

 

 

 

Abrufe: 8847

Gesendet von am in Oleg's Blog

Meine zweite Ferienwoche habe ich auf der wunderschönen Nordseeinsel Amrum verbracht. Seit ich Ferien habe, merke ich, wie kaputt ich eigentlich bin und wie viel Substanz mich die vergangenen Trainingswochen und Wettkämpfe neben der beruflichen Belastung gekostet haben. Zur Regeneration fuhr ich daher kurzentschlossen nach Amrum, wo ich als Kind bereits meine Sommerferien verbracht habe. Dort habe ich auch mit bereits 5 Jahren meine ersten Lauferfahrungen gesammelt, zunächst nur als Fahrradbegleitung bei meinem Vater und später dann selbst zu Fuß. Ein besonderes Vorbild war mir damals immer unsere Strandkorbvermieter, Jacky Boyens, ein guter Marathon-Läufer, der mich sehr beeindruckt hat. Ihn habe ich natürlich wieder besucht (s. Foto) und natürlich auf den wunderschönen Laufstrecken am Strand, im Wald, entlang des Wattenmeeres und auf den Bohlenwegen in den Dünen lockere Dauerläufe gemacht. Amrum eignet sich hervorragend zum Laufen und ich kann jedem nur empfehlen, dort mal eine oder mehrere Wochen zu verbringen. Die oben genannten verschiedenen Landschaftsformen sorgen auch bei langen Läufen für Abwechslung und der Untergrund (Sand, Waldboden) ist sehr gelenkfreundlich.

Im September gibt es immer einen Lauf rund um amrum (ca. 28 km). Zu gerne würde ich dort starten, aber ich kann noch nicht einschätzen, wie der Lauf in meinen Wettkampfkalendern und den damit verbundenen Zielen passt. Irgenwann werde ich aber einmal teilnehmen.

Zu 100% bin ich zwar noch nicht wieder fit, aber ich werde in dieser Woche in ein geregeltes und geplantes Training einsteigen, um die gesteckten Ziele im Herbst (Bestzeiten über 10 km und Halbmarathon) zu erreichen.

b2ap3_thumbnail_DSCF8016---Kopie.JPG

 

Abrufe: 7049

Obwohl noch etwas müde von Sardinien und dem Doppelstart beim Lauf zwischen den Meeren eine Woche zuvor, entschloss ich mich kurzfristig in Ratekau an den Start zu gehen. Irgendwie hatte ich Lust, an diesem traditionsreichen Lauf teilzunehmen und zudem lockte eine vergleichsweise hohe Prämie von 200 € für einen neuen Streckenrekord, der mit knapp unter 33 Minuten nicht allzu schnell erschien. Wenn auch nicht vollkommen frisch, so ging ich das Rennen recht optimistisch an. Die Konkurrenz war gut, da mit Claudius Michalak, Claas Franzen und dem Vorjahressieger Paul Muluve schnelle Läufer gemeldet hatten. Zur Verwunderung aller machte jedoch ein Nachmelder aus Rostock von Beginn an die Pace: Tsotleho Peter Fane aus Lesotho. Keiner konnte mitgehen und er gewann das Rennen mit sehr guten 30:55 Minuten. Obwohl mir immer noch die rechte Frische fehlte, konnte ich recht kontrolliert durchlaufen und den zweiten Platz mit 32:25  vor Paul und Claas sichern. Damit hätte ich den alten Rekord zwar geknackt, aber der hatte ja schon keinen Bestand mehr, als ich das Ziel erreichte :-) Es war trotzdem eine schöne Veranstaltung und ich kann jetzt in Ruhe mit einem Neuaufbau für die Rennen im Spätsommer/Herbst beginnen. Ich werde davon natürlich wieder an dieser Stelle berichten. Hier noch ein paar Fotos:

 

Mit Peter Fane und Julia Gröhling, der Siegerin über 5000m

b2ap3_thumbnail_IMG_4011.JPG

b2ap3_thumbnail_IMG_4023.JPG

b2ap3_thumbnail_Ratekau_2013-022.JPG

b2ap3_thumbnail_Kurz-nach-Start.jpgb2ap3_thumbnail_Anfang-zweite-Runde.jpg

Abrufe: 7337

Gesendet von am in Oleg's Blog

Am 1. Juni fand wieder einmal der Lauf zwischen den Meeren, ein Staffellauf mit 10 Etappen über gut 90 km von Husum an der Nordsee nach Damp an der Ostsee statt. Die letzten Jahre dominierte immer ein Team aus Bayern, das uns Norddeutschen ganz schön die Show stahl. Die bayrische Siegesserie konnte dann endlich im letzten Jahr von einem starken Team vornehmlich schleswig-holsteiner Athleten gebrochen werden und ich durfte dabei sein. Dieses Jahr wollten wir, wieder finanziell und tatkräftigt unterstütz von Stefan Fehland und seiner Firma o.t.n, den Titel natürlich verteidigen und wir hatten auch recht früh 10 sehr starke Läufer zusammen. Aber wie das Schicksal manchmal so spielt, mussten gleich drei unserer stärksten Läufer in letzter Minute absagen. Glücklicherweise konnten wir noch zwei Ersatzläufer auftreiben und ich erklärte mich bereit sowohl die Startetappe über 12 km als auch die 8. Etappe über 8,1 km zu laufen - ein mutiger Entschluss, da ich nur drei Wochen nach dem Sardinia-Trail alles andere als frisch war. So musste ich auf der ersten etappe auch 3 Minuten Rückstand auf den sehr starken Manuel Stöckert aus Bayern hinnehmen, aber die waren ohnehin eingeplant. Eigentlich hielten wir uns danach auch ganz gut und hätten trotz der Ausfälle mit um den Sieg kämpfen können, wenn sich nicht Marco Kohlmorgen auf seinem Teilstück so stark verletzt hätte, dass er die letzten Kilometer nur noch humpelnd bewältigen konnte. Trotz seines selbstlosen Einsatzes musste er einige Minuten einbüßen, die uns dann am Ende fehlten, sodass wir auf einem sicheren 3. Platz landeten. Hinter den Bayern landete nur knapp geschlagen das überraschend starke Mauritz-Team aus Lüberck. Auch wenn mehr drin gewesen wäre, so war der Wettkampf doch wieder vor allem ein tolles Mannschaftsereignis, was in dieser Individualsportart leider nur selten zu erleben ist. Ich freue mich also auf eine Neuauflage des Dreikampfes im nächsten Jahr. Hier ein Bild von unserem Team in diesem Jahr:

 b2ap3_thumbnail_Startnummer_001b1.jpg

Abrufe: 7133

b2ap3_thumbnail_P1010729.JPG

Vom 10. bis zum 12. Mai startete ich bei der zweiten Austragung des . Bei dieser Veranstaltung über drei Tage galt es, drei Etappen mit insgesamt 90 km zu bewältigen und dabei über 3800 Höhenmeter zu überwinden. Die Strecken führten durch die wilde Gebirgslandschaft Sardiniens und waren daher technisch sehr anspruchsvoll. Zudem musste man sich auf der Strecke auch selbst Verpflegen.  Auf der anderen Seite wurde man durch die atemberaubende Schönheit der Natur für viele körperliche Strapazen mehr als entschädigt.

Hoch motiviert ging ich die erste Etappe über 24 km sehr zügig an, musste dann aber leider schmerzhaft erfahren, dass so ein Trailrun erst bergauf wirklich beginnt. Auf dem gut 8 km langen Schlussanstieg schwanden mir zunehmend die Kräfte und ich musste meine Konkurrenten ziehen lassen. Trotzdem erreichte ich noch als dritter das Ziel dieser ersten Etappe und war insgesamt zufrieden mit dem Tag. Allerdings wurde mir sehr deutlich klar, auf was ich mich dort eingelassen hatte - galt die erste Etappe doch als die kürzeste und leichteste!

Nach unruhiger Nacht ging ich die Königsetappe am zweiten Tag über 36 km dementsprechend vorsichtiger an und konnte das Renngeschehen im ersten Drittel der Strecke mitbestimmen. Auf dem folgenden 10 km langen und steilen Anstieg ließ ich die Spezialisten dann ziehen, um nicht schon zu früh ans Limit gehen zu müssen. Die Taktik zahlte sich aus und ich erreichte wieder als guter Dritter und nach über drei Stunden Renndauer einen Podiumsplatz am Strand von Cala Gonone.

Entgegen meiner Befürchtungen fühlte ich mich am Morgen des dritten und letzten Wettkampftages sehr gut. Wie allen Teilnehmern tat natürlich auch mir alles unterhalb der Hüfte weh, doch merkte ich schon, dass heute noch was ging. Auf dieser letzten Etappe sollte es noch einmal über 29 km und einige der höchsten Punkte der Insel (über 1800 m über Meereshöhe) gehen. Bereits am ersten langen Anstieg konnte ich die Konkurrenz auf Distanz halten. Auf dem Weg zum Gipfel hatten alle Läufer mit dem stürmischen Wind und eisigen Temperaturen (es lag sogar noch etwas Schnee!) zu kämpfen, doch auch das machte mir an diesem Tag nur wenig aus. Lediglich an der letzten extrem steilen Rampe musste ich den Gesamtführenden Fulvio Dapit ziehen lassen. Allerdings betrug der Rückstand lediglich 150 m, die ich auf den abschließenden 7 km Richtung Ziel schnell wieder zulaufen und mich auf dem letzten Kilometer durchsetzen konnte. So erreichte ich das Etappenziel als Erster und war glücklich über meine Leistung. Die vielen Trainingskilometer haben sich also doch gelohnt.

Insgesamt reichte es trotz der drei Podiumsplatzierungen "nur" zu Platz 4 in der Gesamtwertung. da ich am ersten Tag zu viel Zeit auf den Gesamtdritten und am zweiten Zeit auf den Gesamtzweiten verloren hatte. Die dritte Etappe hat mir aber gezeigt, dass ich auch die Spezialisten an einem guten Tag schlagen kann. Allerdings haben die drei Tage auch gezeigt, dass eine professionelle Vorbereitung auf die Anforderungen eines solchen Etappenrennens im Gebirge hier im Flachland kaum möglich ist. Die langen Bergauf- und Bergabpassagen stellen ganz spezielle Anforderungen an die Muskulatur und Lauftechnik und nur viele Trainingskilometer in entsprechendem Gelände können diese darauf vorbereiten.

Über das Sportliche hinaus waren die drei Tage auf Sardinien ein einzigartiges Erlebnis. Das lag zum einen an der wunderschönen Landschaft und zum anderen daran, dass man neben dem Sport auch sehr viel über Land und Leute erfahren konnte. Zudem trug die familiäre Atmosphäre der Veranstaltung zu einer fröhlichen und entspannten Stimmung unter allen Athleten bei. Ich kann jedem, der ein Abenteuer im Bereich Ausdauersport sucht und zudem an Natur und italienisch-sardischer Lebensart interessiert ist, nur empfehlen an der Veranstaltung teilzunehmen. Vielleicht motivieren euch ja die kleinen Filme, die die Veranstalter von den einzelnen Etappen produziert haben. Natürlich ist der Kameramann nicht zu den Stellen vorgedrungen, an denen es richtig hart war :-)

http://www.sardiniatrail.com/videogallery.php

 Und hier noch ein paar Fotos:

b2ap3_thumbnail_P1010821.JPG

Vor dem Start zur 2. Etappe

b2ap3_thumbnail_P1010876---Kopie.JPG

Der Zieleinlauf im wunderschönen Cala Gonone entschädigte für die Stapazen der vorangegangenen 36 km durchs Gebirge.

b2ap3_thumbnail_P1010925.JPG

Nach dem Sieg auf der letzten Etappe

 

Abrufe: 7350

Gesendet von am in Oleg's Blog

Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Halbmarathon-DM ging es mir eine Woche körperlich wie mental ziemlich schlecht. Doch dann ging der Blick wieder nach vorne in Richtung Sardinia Trail und die Frische kam so langsam wieder zurück in die Bein und in den Kopf. Ich bin bisher weder bei einem Etappen-Rennen über drei Tage noch bei einem Trail-Run durchs Gebirge gestartet und daher auch in der Vorbereiung sehr unerfahren. Zudem findet man in Kiel und Umgebung praktisch kein Trainingsgelände, das dem auf Sardinien entspricht. Ich habe daher versucht, zumindest den Umfang der Trainingskilometer hoch zu halten und auch die eine oder andere intensivere Einheit für die Kraft einzubauen. Am Ende der bisherigen Vorbereitung stand dann ein Block von drei Tagen mit den folgenden Inhalten: 1. Tag: 20 km mit drei Intervallen von 5 km, 4 km bzw. 2 km in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 3:15/Kilometer. Am Nachmittag folgte noch ein lockerer Dauerlauf über 10 km. 2. Tag: 31 km Dauerlauf in 2:08 Stunden. 3. Tag: 22 km Dauerlauf in profiliertem Gelände in 1:30. Da ich nicht völlig ausgeruht in den Block gegangen bin, sind die Beine jetzt recht müde, aber das war ja auch der Sinn der Einheiten. Nun folgen zwei Tage Regeneration mit lockerem Radfahren und einem Dauerlauf. Dann werde ich wohl noch einmal im Düsternbrooker Gehölz ein paar Intervalle (2,1 km) auf einer Runde mit extrem steilen Anstiegen und Bergabpassagen machen und am nächsten Tag noch einen längeren Dauerlauf. Danach folgen dann nur noch lockere und regenerative Einheiten bis zum Startschuss der ersten Etappe am Freitag, dem 10. Mai. Ich freue mich auf das Rennen und werde sicherlich in einer guten Form nach Sardinien Reisen.

Abrufe: 7045

Am Sonntag stand der erste Höhepunkt des Jahres auf dem Programm: Die Deutsche Meisterschaft im Halbmarathon in Refrath bei Köln.In der festen Überzeugung hart und gut, trotz widriger Bedingungen durch den langen Winter, trainiert zu haben, reiste ich am Samstag in Refrath an und erfreuete mich bei einem lockeren Lauf an dem angenehm warmen Wetter. Auch am Wettkampftag war es mit angenehmen 16 Grad schön warm und die müden Beine der letzten Wochen fühlten sich bereits beim Einlaufen wieder leicht an. So ging ich in dem sehr gut besetzten Feld zügig aber kontrolliert an und konnte die ersten 5 KM in guten 16:15 absolvieren, was also genau auf eine Endzeit von 1:08:30 hinausgelaufen wäre ... wären da nicht die vollkommen ungewöhnlichen Magenprobleme und Seitenstechen dazugekommen. So etwas hatte ich seit Ewigkeiten nicht mehr, aber es wurde leider immer schlimmer. Ich konnte nicht mehr richtig atmen, hatte Schmerzen und dann wurden natürlich auch die Beine schwer. Kurz davor zu kapitulieren und dem inneren Drang danach, den Schmerzen durch Aufgabe ein Ende zu bereiten, kämpfte ich mich aber ins Ziel. Bei einer DM darf man einfach nicht aufgeben. So "joggte" ich dann also mit einer Endzeit von 1:13:30 ins Ziel.

Insgesamt bin ich natürlich sehr enttäuscht über meine Leistung, da ich in den 3 Monaten der Vorbereitung alle Zeit und Energie, die mir neben dem Job zur Verfügung stand, in das Training gesteckt habe. Und davon, dass ich gut trainiert habe, bin ich überzeut. So bleibt also die Gewissheit oder zumindest die Hoffnung, dass es sich auch noch in Form guter Zeiten und Platzierungen auszahlen wird.

Jetzt werde ich ertseinmal regenerieren, neue Kraft und Motivation schöpfen und mich dann auf das Abenteur "Sardinia Trail" im Mai vorbereiten. Da stellt sich natürlich die Frage, wie man sich hier im Flachland auf einen drei Etappen umfassenden Lauf über gut 90 KM mit über 3000 Höhenmetern vorbereiten kann. Ich habe diese Frage auch noch nicht beantwortet, werde mir aber Gedanken machen und hier von den Ergebnissen meiner Überlegungen berichten.

 

Abrufe: 7113

Gesendet von am in Oleg's Blog

Nach drei Tagen Regeneration und lockerem Training im Anschluss an die Crosslauf-DM standen wieder 1 ½ harte Trainingswochen an. Dazu kamen mit Kälte, Wind und Schnee widrige  Witterungsbedingungen, die es einem als „Draußensportler“ nicht gerade einfach machten. Trotzdem konnte ich ein umfangreiches und qualitativ anspruchsvolles Training absolvieren.

Abrufe: 7180

Der Start ins neue Jahr verlief bei mir leider etwas holprig. Nach einem Magen-Darm-Virus über Silvester musste ich jetzt leider auch noch eine Erkältung überwinden, um die zur Zeit wohl kaum einer herum kommt. Da ich zudem noch eine Woche mit meinen Oberstufenschülern zum alpinen Skifahren in den Alpen war, musste das Lauftraining etwas ruhen. Jetzt geht es aber wieder los und hoffentlich ohne weitere Zwangspausen.

Abrufe: 6916

Gesendet von am in Oleg's Blog

Nachdem nun die ersten langen Winterwochen vorbei sind und der kürzeste Tag des Jahres hinter uns liegt, bin auch ich wieder richtig ins Training eingestiegen. Eigentlich ging es nach der Saisonpause im Oktober schon wieder ganz gut los und das Training machte Spaß, aber eine Erkältung und vor allem eine zu spät erkannte Pilzerkrankung des Darms, führte leider dazu, dass ich praktisch kaum laufen konnte.

Abrufe: 7190

Gesendet von am in Oleg's Blog
Nachlese und Fotos zum Loch-Ness-Marathon

Seit dem Rennen sind jetzt gut zwei Wochen vergangen und die schlimmsten Nachwirkungen überstanden. Ich kann wieder normal gehen und habe mich ganz gut erholen können. Langsam kommt auch schon wieder die Lust, ins Training einzusteigen.

Abrufe: 7213

Gesendet von am in Oleg's Blog

Am Sonntag war es endlich so weit: Ich war in Inverness, der Hauptstadt der Highlands angekommen und freute mich auf den Wettkampf. Der lockere Trainingslauf am Vortag ging richtig gut und so stand einem guten Wettkampf nichts mehr im Wege.

Abrufe: 7214