Wittenseer Aktiv

Trainingstipps zum Laufen und Dranbleiben

Leif Schröder-Groeneveld

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Finale Grande - Das Beste zum Schluss!

Finale Grande! Das Beste zum Schluss!

 

Nach vielen Wettkämpfen vor allem im Rahmen der Wittenseer Aktiv Tour in Schleswig Holstein ging es für mein letztes Rennen in der Regionalliga mit meinem Team (USC Kiel) nach Bremen (Stuhr) und dort über die olympische Distanz. In absoluter Topbesetzung reisten wir dort und hatten das Ziel – das Podium – fest im Blick…stets nach dem Motto: Auf der Suche nach dem Schatz im Silbersee (in dem wir später auch geschwommen sind :). Das Schwimmen verlief sehr unruhig und es gab aufgrund vieler Kurven im Parcours einige Rangeleien, aber ich konnte mich dennoch solide im vorderen Drittel platzieren und nach Topathlet Benni  (Winkler) als zweiter meiner Mannschaft auf das Fahrrad steigen. Auf der Radstrecke war es sehr windig und ich bekam Probleme mein Tempo zu finden und verlor einige Plätze. Somit war ich froh, als ich endlich die Laufschuhe anziehen konnte tongue-out Aber heute „lief“ es einfach nicht…von Anfang an war ich nicht richtig frisch und konnte mich nicht wie gewollt quälen und an meine Leistungsgrenze bringen. Einfach nicht mein bester Tag! Es motivierte mich aber die ganze Zeit zu sehen, dass meine Teamkameraden so gut (und vor mir) platziert waren, sodass ich alles gab, um für das Team noch ein paar Punkte zu holen! Und das hat geklappt! Am Ende bekam ich nochmal eine „zweite“ Luft und konnte sogar noch auf Platz 9 vorlaufen und mit dem Team den Sieg nach Kiel holen! Benni zeigte mal wieder eine überragende Performance und wurde zweiter und auch mein gran canarischer Leidensgenosse Dominic Adlung zeigte mit Platz 7, dass er zur norddeutschen Spitze gehört! Eine richtig gute Truppe haben wir da cool

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Nun hieß es die nächsten Tage die Beine wieder frische zu bekommen und sich auf den nächsten Leckerbissen vorzubereiten…den Fördetriathlon! Beim Heimspiel ist man natürlich immer besonders motiviert und als der Wetterbericht auch noch strahlenden Sonnenschein ankündigte, war jegliche Ermüdung verflogen und ich wollte einfach nur noch „ballern“ auf der Rennstrecke innocent!

Und das ging auch hervorragend! Im Wasser konnte ich dicht hinter einem „echten“ Schwimmer als zweiter aus dem Wasser steigen! Geiles Gefühl vor so einer Kulisse! In der Wechselzone konnte ich meine Triathlonerfahrung dann ausspielen und schneller wechseln, sodass ich als Führender auf die Radstrecke ging! Und jetzt hatte ich nur noch ein Ziel: Endlich mal einen Triathlon gewinnen, OHNE einem Rückstand hinterherzulaufen und durch die Laufleistung zu gewinnen :) Also strampelte ich volle Möhre und war gespannt, ob und wann ich eingeholt werden würde…aber da kam niemand :) Als erster auf die Laufstrecke zu gehen war dann natürlich die optimale Ausgangssituation, um hier heute den Sieg mit nach Hause zu nehmen! Zudem hat mein Papa noch seine Altersklasse gewonnen! Ein perfekter sonniger Sonntag also smile

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Die Woche darauf war sportlich gesehen eher ruhig…Tapern war das Motto. D.h. sich „fit“ erholen für das nächste große Highlight, dass ich mir ausgesucht hatte: Der Ironman 70.3 in Dublin!

Einen Irland Roadtrip mit dem Bulli hatte ich schon länger geplant und wie es der Zufall (oder ich innocent ) so wollte, war da zufällig in der Zeit auch der Ironman in Dublin! Also Auto gepackt, Rennrad, Surfbretter und besten Kumpel rein und ab nach Frankreich, um dort mit der Fähre nach Irland überzusetzen. In Dublin angekommen wurden wir vom irischem Regenwetter begrüßt und da wurde mir langsam bewusst worauf ich mich da vermeintlich eingelassen habe…aaaber am Renntag war Sonnenschein J Nur kalt war´s…um 7:00 morgens fiel bei 8 Grad der Startschuss und es ging ab ins Wasser. Da ist man direkt wach ;) Ich konnte prima mit ein paar schnellen Jungs vor den Toren Dublins durch das Wasser pflügen und als 5ter in meiner Altersklasse auf die Radstrecke gehen. Auch hier rollte das für meine Verhältnisse echt gut und ich verlor gar nicht so viel Zeit wie vermutet auf meine Konkurrenten. Das war schon cool über die abgesperrten Straßen durch Dublin zu heizen J Auf Platz 8. Ging es dann zum Halbmarathon im Phoenix Park. Und das fühlte sich von Beginn an schrecklich an…müde Beine und keine Power…und das auf meiner Paradestrecke…und dann sieht man noch das Schild „noch 18 Km“. Naja, aufgeben ist ja keine Option, also irgendwie weitermachen. Bei Kilometer 14 hatte mein Körper dann akzeptiert , dass er noch 7Km laufen muss und zapfte scheinbar die Reservebatterie an. Ich konnte auf einmal laufen..also so wie ich mir das vorstellte laughing Bei meiner leicht verspäteten Aufholjagd konnte ich sogar noch auf Platz 3 vorlaufen, den Platz auf dem Podium sowie meine nächste WM-Quali fix machen cool Das kam überraschend und umso glücklicher war ich!

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Jetzt hieß es 3 Wochen Urlaub in Irland! Die ersten 10 Tage verbrachte ich damit meine Wehwehchen des Rennens auszukurieren. Hier und da tat immer was weh und die lange Saison zeigte schon etwas seine Spuren. Mit Gepaddel beim Surfen, einigen Freiwasser-Schwimmeinheiten und 2-3 kleinen Joggingrunden zwischen den Schafen versuchte ich dann die Form für mein letztes Event zu konservieren : Dem Red Bull Tri Island

Den Tri Island wollte ich eher Spaß mitmachen, da mein Vater auf Sylt wohnt und mich sozusagen „eingeladen“ hat. Startschuss war auf Föhr, wo es mit allen gemeinsam morgens zur 12Km Wattwanderung  nach Amrum ging…bei herrlichem Regen und kühlem Temperaturen! Zitternd auf Amrum angekommen hieß es 2,5 Stunden warten (und frieren) bis der Wasserspiegel soweit stieg, dass wir nach Föhr zurückschwimmen konnten. Bei der ca. 3Km langen Schwimmstrecke hieß es hier nicht nur schnell zu schwimmen, sondern auch die Strömungen zu beachten! Also ein paar Tipps vom Wattwanderführer geholt und ab ins kühle Nass! Als 9ter aus dem Wasser gestiegen und auf die Radstrecke gehend, wusste ich nun, dass ich nun maximal von 3 Athleten überholt werden durfte, um das erste Boot (mit 12er Besetzung) nach Sylt zu bekommen, wo der Finale lauf stattfinden sollte. Eigentlich hatte ich mit dem zweiten Boot spekuliert, da ich weder so ein guter Schwimmer (auf so einer langen Strecke) noch ein guter Radfahrer bin und das Rennformat somit eigentlich nicht für mich gemacht ist…eigentlich! Denn ich konnte durch eine gute Radleistung als sechster ins Boot steigen und somit wurden die Karten neu gemischt! Jetzt hatte ich 20 Minuten Pause (für die Überfahrt), bevor es zum 11Km Lauf durch die Dünen und Strände Sylts ging. Perfekte Voraussetzungen! Als mein Vater mich vom Hafen in Hörnum im ersten Boot sah, war seine Freude und Überraschung kaum zu übersehen und ich glaube wir dachten beide das gleiche: Heute ist das Podium drin! Also ich dachte es…er rief es mir laut zu tongue-out Das wär der Hammer bei so einem Event! Also ab dafür! Und heute waren die Beine frisch wie eh und je! Es konnte mir von Beginn an keiner folgen und ich konnte sogar mit einem sicheren Vorsprung gewinnen! Unfassbar! Was ein magischer Moment, als erster das Siegerbanner zu durchlaufen!

 

Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, was da an diesem Tag passiert und in der gesamten Saison so passiert ist! Es wurde auf jeden Fall kräftig gefeiert und die wohlverdiente Saisonpause eingeleitet laughing

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Tour de Schleswig-Holstein

Tour de Schleswig-Holstein

Nach einer regenerativen Erholungswoche in Italien und hierbei ein paar lockeren Mountainbiketouren in den Dolomiten habe ich zu Hause direkt wieder mit dem Training begonnen. Nur war das wohl besonders hinsichtlich der Intensitäten etwas zu viel, sodass ich hier und da erneut muskuläre Probleme bekam. Aus diesem Grund bin ich auch nur über 5Km anstatt der geplanten 10Km beim Campus Lauf in Kiel an den Start gegangen. Diesen Lauf konnte ich zwar gewinnen, aber richtig „rund“ lief es nicht. Dies äußerte sich primär anhand so fester Waden, dass an Laufen für einige Tage fast nicht zu denken war.  Da ich mein Team, das otn-Lauflabor, 3 Tage späte beim Lauf zwischen den Meeren nicht im Stich lassen wollte, bin ich hier über 10Km an den Start gegangen…und das tat am Ende richtig weh :( Zumindest hat es sich gelohnt, denn der Titel konnte verteidigt werden und die Jungs wurden am Wittenseerstand entsprechend belohnt :)

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Die Regenerationszeit nach einer Mitteldistanz ist doch deutlich länger als bei einer olympischen oder Sprintdistanz. Das habe ich dann mal unter der Kategorie „Lernprozess“ eingeordnet :) Also ging es ab ins Wasser, um den Beinchen mal etwas Ruhe zu geben! Lang ist es zwar nicht mehr hin bis zum ersten Kurztriathlon, aber die gute Form aus Rimini gab mir genug innere Ruhe, mal wirklich die Füße still zu halten!

 

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Dann ging die Regionalligasaison los und ich war gespannt, ob ich mein Saisonziel, eine Top-10 Platzierung, erreichen kann. In Vierlanden ging es über die Sprintdistanz an den Start und nach hektischem Start bei verkürzter Schwimmstrecke (500m statt 750m) kam ich solide auf Platz 23. mit geringem Rückstand zur Top-10 aus dem Wasser. Auf dem Rad bin ich im Gedränge des Feldes zu passiv gefahren und hatte auch einfach nicht die Power wie die Konkurrenten, sodass ich hier einiges an Zeit verlor. Dafür hatte ich aber umso frischere Beine und konnte mit der schnellsten Laufzeit des Tages das Feld nochmal ordentlich einholen. Am Ende bin ich dann noch auf Platz 14. gelaufen…nicht schlecht für den Einstand, aber eben auch nicht richtig gut. Aber die Saison ist ja noch jung innocent

2 Wochen später dann die erste Olympische Distanz in der Liga…und ich war heiß wie Frittenfett! Je länger die Distanz, desto länger das Laufen am Ende…simple Strategie also cool Hier kam ich etwas besser nach den 1500m aus dem Wasser und war auf dem Rad zwar nicht in der Spitzengruppe, aber die Abstände zu der Top-10 waren doch geringer als in Vierlanden. Beim Laufen erwischte ich erneut einen sehr guten Tag und ich sammelte viele Athleten ein! Etwas überrascht und völlig zufrieden und happy erreichte ich auf Platz 6. das Ziel! Geil, endlich hat das mal geklappt laughing Mit dem Team (USC Kiel) konnten wir sogar aufs Podium (Platz 2) und es gab lecker Kuchen!

Saisonziel erreicht…aber das heißt nicht, dass es nun zu Ende ist! Jetzt kommen die Wettkämpfe in Schleswig-Holstein…und Wittenseer ist mit der AktivTour natürlich am Start wink Zumeist mit Papa und Co. ging es also auf "Tournee"!

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Die erste Station meiner kleinen Tour de Schleswig-Holstein war der Midsummer Triathlon in Großensee. Diesen Wettkampf habe ich immer in toller Erinnerung und als „Titelverteidiger“ ist da immer eine kleine Extraportion Motivation dabei! Vom Start weg klemmte ich mich hinter das Führungsboot und konnte völlig frei die guten Bedingungen des Wassers nutzen und mit deutlichem Vorsprung als erster in die Wechselzone eilen. Hierbei war ich fast 1 Minute schneller als im Jahr davor…das muss am neuen Neoprenanzug liegen ;)  So und jetzt bloß nicht zu viel Zeit auf dem Rad verlieren! Bei Regen und Wind war es eine richtige Rutschpartie, aber ich habe so hart getreten wie ich konnte und hatte sogar die schnellste Radzeit des Tages! Entsprechend lag ich vor dem Laufen in Führung und konnte am Ende sogar einen Gang rausnehmen innocent Ein dickes Lob geht hier auch an unsere Triathlonrookies Nils Schröder und Matthias Schrickel, die sich richtig gut geschlagen haben!

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2 Tage Füße hoch und wieder ab in den Neoprenanzug! Der Fishermen Triathlon in Heiligenhafen war die nächste Station der Aktiv-Tour und lockte die Athleten mit seiner tollen Veranstaltung ins Hafenbecken! Im Rahmen der Hamburger Landesmeisterschaften waren entsprechend ein paar schnelle Athleten am Start der Sprintdistanz. Vom Start weg zeigten die Jungs auch direkt was Sache ist und schlugen ein hohes Tempo an, welchem ich einfach nicht folgen konnte. Aber viel Rückstand hatte ich auch nicht und konnte als dritter aus dem Hafenbecken klettern. Die wellige Radstrecke lag mir ganz gut und ich konnte die Position halten…und die Beine rollten beim Laufen wieder hervorragend! Schnell konnte ich mich auf Platz 2 vorschieben und musste ebenso schnell einsehen, dass Jean-Pierre De Lannoy einfach viel zu weit weg ist, um ihn angreifen zu können. Ganz starke Leistung vom Bundesligastarter und heutigem Landesmeister aus Hamburg!

Eine Woche später ging es dann nach Itzehoe…bei bestem Sommerwetter! Heute stand ein Teamwettkampf (Sprint) im Rahmen der Regionalliga an, d.h. es müssen alle im Team gemeinsam den Wettkampf bestreiten. Bei den starken Jungs in meinem Team war ich schon aufgeregt und hoffte, dass sie nicht auf mich warten müssen! Im Wasser lief alles nach Plan und wir konnten mit 4 Mann geschlossen als Team auf die Radstrecke gehen. Hier war heute Windschattenfahren erlaubt und so ging der „Motor“ unseres Teams (Benjamin Winkler) nach vorn und zog uns die gesamte Strecke! So schnell bin ich noch nie gefahren :) Schon angenehm so ein Windschatten bei 50Km/h tongue-out Ein spannendes Rennen, denn mit ca. 12 Sekunden Führung auf den Lokalmatador Itzehoe ging aus die 5Km Laufstrecke! Hier versuchte ich meine Teamkameraden anzufeuern und zu motivieren, denn wir mussten als Team finishen! Also wurde geschoben und gerufen und wir konnten mit letzter Kraft und 6 Sekunden Vorsprung gewinnen! Was ein Tag! Das hat richtig Spaß gemacht smile

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2 Wochen später war der Sommer dann gefühlt schon wieder vorbei :( Beim Ostseetriathlon regnete es vorab in Strömen und es war richtig ungemütlich..da würde man sich die Wittenseer am liebsten warm machen ;)

Vom Start weg orientierte ich mich an den Füßen von Jan Svensson, meinem ehemaligen Teamkameraden, weil ich wusste, dass er heute der Anwärter auf den Sieg ist. Das hat im Wasser auch gut geklappt, wobei ich auf dem Rad ziemlich schnell abgeschüttelt wurde und es auf dem Rad überhaupt nicht rollte. Auf Platz 5 kam ich in die Wechselzone und meine Beine waren heute nicht in der Verfassung der anderen Wettkämpfe der Saison. Ich konnte einen soliden Schritt durchlaufen und kam noch auf Platz 3 und somit auf´s Podest, aber das hat sich körperlich nicht so gut angefühlt. Das war einfach nicht mein bester Tag, wobei ich zugeben muss, dass ich auch mit einem guten Tag heute keine Chance auf eine bessere Platzierung gehabt hätte. Es war meine Premiere in Eckernförde und ich kann jedem Triathleten, ob Beginner oder erfahrenen Athleten nur empfehlen hier mal vorbeizuschauen!

Zum Saisonfinale geht es nun zunächst nach Bremen zur Regionalliga und die Woche darauf zum Förde Triathlon! Ich bin gespannt und hab noch ne Menge Bock auf ein paar schnelle Rennen laughing

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Rimini - Challenge Accepted

 

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Challenge Rimini! Meine erste Mitteldistanz im Triathlon…das heißt 1,9Km Schwimmen, 90 Km Rad und ein Halbmarathon… ein unfassbares Erlebnis!

Ich wollte in Italien einfach mal etwas neues ausprobieren und meine Grenzen neu ausloten...das Ganze eingebettet in einem riesen Event und das auch noch im schönen Italien! Zugegeben Rimini an sich ist nicht so schön, aber alles herum schon :) Auf jeden Fall gab mir dieses Fernziel den Winter hinüber immer eine Extraportion Motivation und die zahlreichen Stunden im Fahrradsattel sollten mich gut auf die hier 93km mit 1000 Höhenmetern vorbereiten. 

Also ab ins Auto und auf nach Italien! In Rimini auf dem Campingplatz angekommen ging es dann auch gleich zur Streckenbesichtigung… und da wurde einiges aufgebaut. Mit voller Absperrung der Stadt, Triathlon-Expo vorab und dem berühmt berüchtigten roten Teppich der zum Ziel führt, war ich so aufgeregt wie seit langem nicht mehr :) Aber ich war richtig heiß darauf, endlich loslegen zu dürfen! Nachdem die letzten Mücken aus dem Bulli vertrieben wurden, hieß es dann noch einmal schlafen bis es losgeht!

Aufstehen, Frühstück und dann das Fahrrad mit Gels, Riegeln und sonstigem Kram ausstatten…ich wollte einfach nur noch den Startschuss hören! Und da standen wir dann am Strand mit 1200 Triathleten. Es wurde in Startwellen gestartet, d.h. zuerst gingen die männlichen Profis ins Wasser, 2 Min Später das weibliche Pendant dazu, 8 Minuten später die Männerhauptklasse mit den Altersklassen M20-24, 25-29, 30-34 und entsprechend mir inklusive.

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Und es war richtig wellig! Es wurde viel Wasser geschluckt und an eine saubere Schwimmtechnik war nicht zu denken…was mir vielleicht in die Karten spielte cool Gesehen habe ich bei den ganzen Menschen eh nicht viel, sodass ich einfach Vollgas bis zur ersten Boje gegeben habe… und dort angekommen war ich auch fast allein…vor dem Feld! Ich schaffte es in einer kleineren Gruppe von 4,5 Leuten mitzuschwimmen und kam somit als einer der ersten aus dem Wasser! Das war unfassbar… ich hätte nie gedacht, dass ich so schnell schwimmen kann tongue-out

Dann ging es ab auf´s Rad. 93 Km mit einem knackigen Anstieg lagen vor uns und ich guckte immer brav auf meinen Wattmesser, um nicht zu schnell loszulegen. Normalerweise bin ich es gewohnt als „Radanfänger“ von sehr sehr vielen Athleten überholt zu werden, aber diesmal hielt es sich in Grenzen. Am Berg konnte ich sogar selber einige Gegner einsammeln :) Da haben sich die harten Einheiten in den Bergen Gran Canarias gelohnt! Nebenbei versuchte ich viel zu Trinken und einige Gels und Riegel zu mir zu nehmen, da es doch ziemlich warm wurde (der Sonnenbrand danach war eine nette Erinnerung). Das war anscheinend aber zu viel des Guten, denn ich bekam gerade bei meiner Paradedisziplin dem Laufen Magenschmerzen und musste sogar kurz gehen. Zum Glück legte sich die Problematik schnell wieder und ich konnte nochmal richtig attackieren! Ich wusste bei all den Leuten nie exakt auf welchem Platz ich rangierte, aber ich liebäugelte mit einer Top 10 Platzierung, was ich vorab niemals für möglich gehalten hätte. Ab Kilometer 17 wurde es dann richtig hart und ich musste ordentlich die Zähne zusammenbeißen, da ich kurz davor war einen Krampf zu bekommen. Im Ziel dann die Überraschung: Der Moderator kündigte mich als schnellsten deutschen Amateur an und kurz danach bekam ich die Information, dass ich das Rennen in meiner Altersklasse sogar gewonnen habe! Unfassbar! Einfach nur geil!

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Dieser Sieg bedeutete zugleich die Qualifikation für die Challenge Weltmeisterschaften! Mehr geht nicht! Danach auch noch auf dem Siegertreppchen ganz oben stehen zu dürfen, war schon eine große Ehre laughing

Mein Körper hat mir in den darauf folgenden Tage dann zu verstehen gegeben, dass er mal dringend Urlaub braucht...und das hab ich dann auch gemacht! Eine Woche mal ganz entspannt und (gefühlt) wohlverdient die Füße hochlegen!

 

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Schön war´s und ich bin froh eine solche Erfahrung gemacht haben zu dürfen!

Beste Grüße,

euer Leif

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Saisonstart...oder auch nicht!

Der April begann mit einem Start über die Halbmarathondistanz beim Ostseelauf in Timmendorf und ich wollte diesen Lauf als Standortbestimmung für meine erste Mitteldistanz im Triathlon nutzen. Ich habe mir als Ziel gesetzt bei der Challenge Rimini in Italien zu starten: 1,9km Schwimmen, 93Km Rad und 21km Laufen! Nach dem langen Wintertraining und somit der Vorbereitungsphase war dies nun mein Saisonstart… und dementsprechend kribbelten die Beine und wollten mal wieder richtig loslegen. Wie fit bin ich schon? Bin ich schneller als im Vorjahr? Hat sich das Radfahren positiv ausgewirkt? Viele Fragen die man sich zu Saisonbeginn stellt und die die Spannung hochtreiben.

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Dann ging es endlich los! Von Beginn an hatte ich richtig gute Beine und es rollte in der gewünschten Pace (3:30). Ich passierte die 10Km Marke in ziemlich genau 35 Minuten und war bereits ab dem zweiten Kilometer allein an der Spitze des Feldes und versuchte das Tempo kontrolliert weiterzuhalten. Das ging auch bis Kilometer 16 ganz gut, doch dann wurden die Beine schwerer und ich schaltete einen Gang zurück. Normalerweise fühlt man sich relativ schnell besser, wenn das Tempo gedrosselt wird, aber selbst ein Tempo von mittlerweile 4 Minuten pro Kilometer fühlte sich das nun gar nicht mehr nach „rollen“ an. Zum Glück war der Vorsprung groß genug, sodass ich die letzten 3 Kilometer gefühlt fast gegangen bin und dennoch gewinnen konnte. Aber zufrieden war ich mit dieser Leistung nicht. Das war kein richtiger Saisonstart :(

 

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Also erst einmal 2,3 Tage locker trainieren und wieder „frisch“ werden war meine Devise…nur irgendwie wurde ich nicht frischer. Ich fühlte mich schlapp und hatte extremste Muskelschmerzen. In meinem falschen Ehrgeiz habe ich dann noch versucht einige Trainingseinheiten zu absolvieren, denn ich hatte meine Mitteldistanz anfang Mai vor Augen und wollte möglichst viel dafür trainieren. Letztendlich war ich so im Eimer, dass ich nach ärztlicher Rücksprache erst einmal 1-2 Wochen absolute Ruhe verordnet bekommen habe. Das schlimmste was es für mich gibt! Wenn ich etwas nicht gut kann, dann ist es die Füße still zu halten… und das auch noch 3 Wochen vor diesem großen Rennen! Es dauerte 1 Woche bis ich wieder schmerzfrei war und nach 10 Tagen begann ich mit meinem ersten zaghaften 8km „Läufchen“ und das fühlte sich gut an! 3 Tage später stand der Stadtlauf in Eckernförde an. Ein Lauf den ich super gern mag und immer in allerbester Erinnerung habe! Aber an einen richtigen Wettkampf war momentan noch nicht zu denken. Also entschied ich mich einen Trainingslauf daraus zu machen und hatte mir fest vorgenommen, nicht schneller als 34 Minuten über 10Km zu laufen…egal wer dort am Start ist oder wie knapp es auch wird!  In Eckernförde angekommen traf ich als allererstes meinem Kumpel Steffen Uliczka, sodass ich zumindest schon einmal wusste mit wem ich vorne nicht mitlaufen werde ;)

 

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Vom Start weg dominierte Steffen allein an der Spitze das Tempo und ich hielt mich brav zurück und war bis Kilometer 3 in einer kleinen Gruppe, aus der sich ein Verfolgerduo zu Steffen bildete. Starker Wind, Regen und Hagel machten die Bedingungen richtig schwer und dennoch passierten wir die 5Km Marke in ca. 16:40 und das fühlte sich richtig locker an. Trotzdem zwang ich mich weiter locker zu laufen und hatte Glück das mein Gegner das Tempo nicht mitlaufen konnte. Steffen war schon außer Sichtweite und somit lief ich in fast genau 34 Minuten als zweiter über die Ziellinie. Mit dieser Leistung war ich bei diesen Bedingungen und unter den anderen Voraussetzungen sehr zufrieden und war wieder richtig heiss noch einen kleinen triathlonspezifischen Trainingsblock zu absolvieren.

Das Training lief prima und nun heißt es 4 Tage „Tapering Phase“ und dann geht´s am 07.05. ab zur Challenge Rimini! In Italien geht es mir bei so einem großen Wettkampf nicht um Platzierungen oder Zeiten, da diese Distanz völlig neu für mich ist und ich einfach nur mal meine Grenzen ausloten möchte :) Einfach mal 4-5 Stunden Vollgas geben und die verrückte Welt des Triathlons genießen! Ich bin auf jeden Fall super motiviert und bin gespannt was mich dort erwartet!

Bis dahin,

euer Leif

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Von der Sonne in die Sonne!

Von der Sonne in die Sonne!

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Nachdem sich der Jahresanfang von seiner eher grauen und kalten Seite gezeigt hatte, hieß es für mich im Februar ab in die Sonne! 10 Tage Trainingslager auf Lanzarote standen auf der Agenda! Der Trainingsschwerpunkt sollte hierbei ganz klar beim Radfahren liegen und ich war schon richtig motiviert, endlich nicht mehr auf der Rolle und somit in stickigen Räumen fahren zu müssen! Bei so viel positiver Energie war es dann auch nur halb so „schlimm“, dass ich viel allein trainieren musste. Dennoch muss ich an dieser Stelle meinen Papa loben, der fleißig jeden Berg hochgerollt ist und auch im Wasser fleißig seine Bahnen gezogen hat! Als Amateurteam „Schröder-Groeneveld“ haben wir uns dann vor Ort auch mal in den Triathlon-Tempel  La Santa getraut. Dort gibt es alles was das Triathlonherz begehrt und es war wirklich beeindruckend, einige Profis mal in Aktion sehen zu können. Die Urlaubsinsel Lanzarote zeigte sich ansonsten von seiner besten Seite und die erste Woche verging bei 25 Grad und Sonne satt wie im Flug! Jeden Tag 4 Stunden auf dem Rad und abends ging es dann nochmal ins Wasser oder es folgte eine längere Laufeinheit. Ich habe dabei versucht alle Einheiten eher locker zu absolvieren, da es mein Ziel war einen hohen Umfang zu realisieren. Das machte in der Summe in der ersten Woche knapp 40 Stunden Training und ich fühlte mich immer noch richtig gut! Bin ich so fit, dass mein Körper diese Intensitäten so gut verkraftet oder trainiere ich zu locker? Ich wartete förmlich die folgenden Tage darauf, dass der Körper mal schlapp wird…aber ich konnte bis zum Ende voll durchtrainieren! Auch hier eine ganze neue Erfahrung, denn ich hätte nicht gedacht, dass man 10 Tage lang fast jeden Tag 5-7 Stunden trainieren kann!

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Wieder zurück im kalten Deutschland ging es für mich direkt ab ins Schulpraktikum und nun holte sich mein Körper all das zurück, was ich ihm zuvor „angetan“ habe…d.h. um 13 Uhr war Schulschluss und dann wurde bis Nachmittags geschlafen :) Ich hatte zwar keine muskulären Probleme oder ähnliches, aber der Akku war einfach leer. Somit habe ich einfach viel geschlafen und den Trainingsumfang stark reduziert! Nach 2 Wochen Kälte hatte ich dann auch wieder genug ;) Das norddeutsche Wetter war bis dato ja leider immer noch eher auf Winter eingestelltL.  Trainingslager Nr. 2 stand vor der Tür! Endlich wieder Sonne, endlich wieder Radfahren! Diesmal sogar mit Trainingspartner Dominik Adlung aus meinem Triathlonteam (USC Kiel). Der Junge ist für seine Radstärke bekannt und auch im Wasser macht er eine sehr gute Figur. Da kann ich mir bestimmt was abgucken und ich konnte es kaum abwarten im Sattel zu sitzen und die Berge Gran Canarias zu erklimmen.

Dominik und ich hatten dabei so viel Bock auf viel Training, dass wir uns zügeln mussten, die ersten Tage auch bloß ruhig Radzufahren …denn überzieht man in den ersten Tagen hinsichtlich der Intensität können 14 Tage Trainingslager sehr, sehr lang werden und der erwünschte positive Trainingseffekt ist dahin! Und auf Gran Canaria besteht schnell die Gefahr zu intensiv zu radeln, da es eigentlich nicht möglich ist eine Ausfahrt unter 1000 Höhenmetern zu absolvieren.

Jeden Morgen um 8 Uhr hieß es ab in den Sattel, denn ab 10/11 Uhr war es fast schon zu heiss! Aufgrund der Kalima, einem warmen Wind, der viel Sand aus der Sahara mit sich bringt, gingen die Temperaturen auf bis zu 35 Grad hoch. Nach meistens 90-120Km Rad ging es dann nach kurzer Pastaparty auf dem Hotelzimmer ab ins Freibad zum Erfrischen! Nach 2,5-3Km im Wasser war dann auch der Rücken vernünftig rot, sodass uns die einheimischen Athleten abends im Leichtathletikstadion beim Lauftraining auch eindeutig als „Touristen“ identifizieren konnten ;)! Abends wurde dann ausgiebig gekocht! Schließlich müssen die Energiespeicher wieder aufgefüllt werden und wir waren schon stolz darauf, dass wir in unserer kleinen Männer-WG nicht verhungert sind!

Im Vergleich zum Trainingslager in Lanzarote war dieses nun deutlich intensiver. Fokussierte ich mich auf Lanzarote auf extensive und mögliche lange Trainingsreize, trainierten wir auf Gran Canaria deutlich intensiver. Wir haben hierbei viel an der Grundschnelligkeit im Wasser gearbeitet und die warmen Temperaturen genutzt, um auch im Laufbereich die Geschwindigkeit hochzufahren, da dies in Deutschland bei 6 Grad und Regen doch deutlich schwieriger ist. Im Vergleich war der Umfang der beiden Trainingslager sogar fast identisch, nur dass das zweite Trainingslager in allen 3 Disziplinen ein wenig schneller war. Die Königsetappe der Radeinheiten war am vorletzten Tag, wo fleißig 150Km bei 3500 Höhenmetern absolviert wurden. Danach waren die Beine auch „dicht“ und freuten sich auf eine Regenerationswoche in Deutschland.

 

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Zu Hause angekommen hieß es dann Füße hochlegen und mal einige Tage wirklich nur ganz locker zu trainieren oder auch mal zu pausieren. Seit einer Woche bin ich nun wieder im normalen Trainingsalltag und bei nun frühlingshaften Temperaturen bringt auch das Radfahren hier bei uns wieder richtig Spaß! Entsprechend bin ich in der letzten Woche fast täglich im Sattel gewesen und hab meine Runden gedreht. Am kommenden Wochenende werde ich dann in Timmendorf beim Ostseelauf mal antesten, was die Beine aus dem Radtraining heraus schon so drauf haben :) Die Saison geht dann so langsam los und es darf nach und nach auch mal richtig schnell trainiert werden! Da freut man sich schließlich den ganzen Winter drauf!

Also rein in die Laufschuhe und los geht´s!

Beste Grüße,

euer Leif

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Gesund ins neue Jahr

Das Jahr 2016 ist nun fast vorüber und über die Feiertage bei der Familie kommt man bei lecker Speis und Trank so richtig zur Ruhe…das dachte sich mein Körper bzw. mein Knie zumindest. Eigentlich wollte ich die freie Zeit nutzen, um zwischen Brunch, Mittagessen, Kaffee & Kuchen sowie ausgiebigem Dinner, richtig fleißig zu trainieren…aber dazu kam es leider nicht. Nach einem längeren Dauerlauf bekam ich leichte Knieschmerzen und über Nacht wurde das Ganze dann auch etwas schlimmer. Klassisch überlastet und nun gereizt hat mir mein Körper zu verstehen gegeben, dass ich es mit dem Trainingseifer wohl etwas zu gut meinte. Zum Glück kann man als Triathlet im Wasser hervorragend gelenkschonend trainieren. Die Beine mit einem Pullboy fixiert, sodass das Knie auch wirklich nicht belastet wird, bin ich dann jeden Tag schwimmen gegangen. Alle weiteren, ergänzenden Trainingseinheiten habe ich in der folgenden Woche weggelassen und mich mal auf Gymnastik und Regeneration fokussiert. Manchmal ist weniger mehr und meistens (hoffe ich :) ) verliert man auch gar nicht viel von seiner Form, wenn man mal eine Woche „pausieren“ muss.        

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Nach der Ruhewoche scheint sich auch alles wieder erholt zu haben und ich konnte auch schon wieder locker laufen       gehen. Zudem bin ich sogar öfter auf dem Mountainbike als auf dem Spinningrad gewesen! Da alle meine Triathlonkollegen der Kälte trotzen und viel draußen fahren, habe ich mir einen Ruck gegeben und mich auch mal ins Kalte verirrt! Immer auf der Suche nach ein paar knackigen Anstiegen wird einem auch gar nicht so kalt und die Zeit vergeht wie im Flug! Ob jetzt Mountainbike, Spinning oder die eigene Radrolle zu Hause die beste Alternative zum eigentlichen Rennradfahren ist, ist mir dabei aber noch unklar. Von allem ein bisschen… das wird schon ein paar gute Trainingsreize setzen hoffe ich :)! Hauptsache der Puls befindet sich in einem adäquaten Bereich, sodass man im Grundlagenbereich hier ordentlich was entwickeln kann! Kombiniert mit den Bergsprints oder dem Fahren im schweren Gang, wird zusätzlich die radfahrspezifische Kraftausdauer weiter ausgeprägt. Also immer kräftig in die Pedalen treten!

 

 

 

 

 

Zu Beginn des neuen Jahres werde ich mit einem laufspezifischen Trainingsblock starten, sodass ich versuchen werde einen Wochenumfang von etwa 100 Km zu realisieren, wobei das Radfahren und Schwimmen deutlich reduziert werden bzw. auch mal wegfallen. Nach einem darauffolgenden Schwimmblock (20Km) wird dann auch mal ein 400m Test geschwommen, um zu kontrollieren, ob die Trainingsreize auch ihre Wirkung zeigen. Man will sich ja schließlich auch verbessern bei all dem Training :)! Und dann ist es auch schon nicht mehr lange hin bis es ins erste Trainingslager in den Süden geht!

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Bis dahin gucke ich hier und da schon einmal welche Wettkämpfe im neuen Jahr anliegen und was die Jahreshighlights werden sollen. Auf jeden Fall habe ich gehört, dass Wittenseer neben den Volksläufen vermehrt auch ein paar Triathlonwettkämpfe mit ins Programm genommen hat. Ich bin auf jeden Fall gespannt und freue mich auf die Wittenseer Aktiv Tour 2017 mit tollen Wettkämpfen und (hoffentlich) schnellen Rennen :)

Also bleibt motiviert und vor allem gesund und munter!

 

Einen guten Rutsch ins neue Jahr und beste Grüße,

euer Leif

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Schneller laufen...ohne schnell zu laufen!

Mein Start beim Nikolauslauf in Neumünster Rund um den Einfelder See (7,8 Km) lief im wahrsten Sinne des Wortes richtig gut! In diesem Jahr hatten wir hierbei sogar dem Anlass entsprechend richtig gutes Wetter, sodass wir bei leichtem Sonnenschein und Windstille, aber dafür auch nur 2 Grad, auf die Strecke geschickt wurden. Das war richtig kalt...also schnell rennen, um warm zu werden! Mein Ziel war es meine Zeit aus dem Vorjahr zu verbessern und wenn möglich natürlich möglichst weit vorne zu landen :)! Man muss dazu sagen, dass ich im letzten Jahr nicht 100% Vollgas gegeben habe, da ich am Tag darauf einen weiteren Wettkampf hatte. Da ich mich dabei allerdings etwas übernommen hatte und doch einige Zeit danach noch müde Beine hatte, habe ich mich in diesem Jahr für nur einen Start entschieden…und der sollte dann auch schnell sein!

 

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Ich war also richtig heiss, habe vom Start weg richtig Druck gemacht und bin die ersten beiden Kilometer in 3:06 und 3:07 auch viel zu schnell angegangen…etwas übermotiviert könnte man sagen ;)! Danach habe ich dann einen guten Schritt gefunden und den Nikolaus gejagt :)!  Am Ende war ich ca. 3 Minuten schneller als im Vorjahr und konnte mit einer Zeit von 25:20 Min gewinnen! Wenn man sich diese Zeit auf 10Km hochrechnet, bin ich jetzt schon so schnell wie im Frühjahr… so schnell war ich im Winter lange nicht mehr! Und das Ganze, obwohl ich keine schnellen Läufe in vergleichbarer Geschwindigkeit gemacht habe! Ich bin also schneller geworden, ohne überhaupt schnell gelaufen zu sein :)! Die langen extensiven und verhältnismäßig langsameren Einheiten haben also auch eine gute Wirkung!

Im Anschluss an diesen Wettkampf stand eine „Regenerationswoche“ für die Beine an! Das heisst natürlich nicht, dass nicht trainiert wird! Ziel war es hierbei in 5 Tagen 20 Km zu schwimmen…und das hab ich mit 19Km auch fast geschafft! Auch hier ein ganz neuer Trainingsreiz der richtig Muskelkater im Rücken mit sich bringt! Da muss man sich richtig zusammenreißen und brav die Kacheln zählen, um auf einen solchen Umfang zu kommen! Richtig schnell schwimme ich hierbei allerdings nicht, weil ich momentan noch viele Technikelemente mit ins Training einbaue. Eine gute Wasserlage mit einhergehender Technik ist im Schwimmen ganz ganz wichtig und der grundlegende Baustein, um von Kategorie „Treibholz“ zum schnellen Fisch zu werden! Meine Taktik für den Sommer ist nämlich schnell schwimmen zu können, um im Triathlon weit vorne im Feld aus dem Wasser zu kommen, um den Rangeleien und den Gefahren einer Zeitstrafe im Getümmel des Radfeldes aus dem Weg zu gehen :)

Aber man kann noch so schnell schwimmen…auf dem Rad muss man natürlich auch abliefern! Und die Grundlage erarbeite ich mir hier zum größten Teil indoor auf dem Spinningrad. Bei Temperaturen unter 5 Grad oder Regen ist mir die Gefahr eine Erkältung zu bekommen einfach zu groß…rede ich mir zumindest ein! Vielleicht bin ich da auch noch zu sehr ein „Schönwetterfahrer“ und es ist mir einfach zu kalt. Ich muss mich da noch etwas abhärten. So versuche ich 2-3 Mal die Woche 90 Min-2 Stunden in die Pedalen zu treten und die Beine an die Tretbewegung zu gewöhnen. Intervalle fahre ich hier auch regelmäßig und das sind meistens Variationen vor allem im Widerstand, sodass ich entweder eine sehr hohe Frequenz mit wenig Widerstand oder eben einen Berg simuliere und einen ganz schweren Gang trete. Wenn es das Wetter dann mal zulässt verirre ich mich auch ab und zu mal auf das Mountainbike, aber das ist eher selten der Fall!  Deshalb sind für das neue Jahr auch 2 Radtrainingslager im Süden geplant! Da freue ich mich schon richtig drauf und gibt mir extra Motivation jetzt fleißig zu sein, damit ich mit einer guten Radgrundlage vor Ort dann auch ordentlich Kilometer machen kann!

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 Ansonsten heißt es einfach gesund, verletzungsfrei und immer am Ball zu bleiben was das Training angeht!

Ab nächster Woche werden die Tage dann auch schon wieder etwas länger…also alle Vorzeichen positiv :)

Beste Grüße,

Leif

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Neue Trainingsreize- Der Rumpf ist Trumpf!

Die Uhren sind umgestellt, die Temperaturen verirren sich nur noch selten über die 10 Grad Marke…jaja der norddeutsche Winter ist da! Für alle Läuferinnen und Läufer und alle anderen sportlich Aktiven heißt das sich warm einzupacken und sich gut beleuchtete Wege zu suchen. Ganz wichtig aber: Ausreden zählen nicht! Immer motiviert sein, sich die selbstgesteckten „Fleißpunkte“ abholen und dann fühlt sich das Ganze trotz des Wetters schon viel besser an.

Ich habe mein Training im Vergleich zum letzten Jahr deutlich umgestellt und versuche mir eine richtig gute Grundlagenausdauer anzutrainieren. Im Laufbereich sieht mein Trainingsmenü momentan so aus, dass ich 3-4 Mal die Woche laufe und versuche dabei nicht unter 15 Km pro Einheit zu kommen. Wichtige Reize setze  ich dabei mit meinem Trainingskollegen und gutem Freund Steffen Uliczka. Der mittlerweile zum Marathon gewechselte Vollblutläufer nimmt mich jeden Dienstag auf´s neue mit auf eine kleine Nachtwanderung (gern auch mal 20Km :) ) im 3:30iger Schnitt... und das Ganze der dunklen Winterzeit trotzend trotzdem im Wald! Mit ´ner richtig hellen Lampe auf dem Kopf fühlen sich die für mich echt harten Trainingseinheiten dann doch gleich viel lockerer an! Im Wald ist's eben schöner! Egal zu welcher Jahres- und Tageszeit...da lauf ich sogar freiwillig den einen oder anderen Kilometer mehr . Ich versuche somit möglichst lange Läufe im oberen Grundlagenbereich (GA1) bzw. hin zum Übergangsbereich (anaerobe Schwelle) zu realisieren, um so Stoffwechselprozesse anzuregen, die mich im Triathlon (hoffentlich) noch einmal richtig einen Schritt nach vorne bringen :)! In der letzten Saison ging mir auf der olympischen Distanz am Ende der eigene „Energietank“ dann doch zu schnell leer, sodass ich da nochmal an einer Stellschraube drehen möchte, die ich bisher so nicht gedreht habe. Von der Leichtathletik und somit vom Bahnlaufen kommend, hat mein Körper bis dato eher gelernt möglichst schnell auf einer relativ kurzen Strecke zu laufen. Der Triathlon ist da vergleichsweise eine deutlich längere Distanz. Somit hatte ich eine gute Laktatverträglichkeit und war in der Grundgeschwindigkeit richtig schnell…wie so ein Sportwagen eben :)! Da eine olympische Distanz aber eher ca. 2 Stunden dauert und somit ganz andere Stoffwechselvorgänge anspricht, muss der Körper hier eher wie ein guter Diesel agieren…und das versuche ich nun fleißig umzusetzen.

Ich bin wirklich völlig fasziniert von dieser neuartigen Ermüdungsform des Sporttreibens und spüre wie mein Körper Stück für Stück effizienter mit den langen Belastungsformen umgeht. Zu Beginn fiel mir das ganze ziemlich schwer und ich hatte regelmäßig muskuläre Probleme. In Zusammenarbeit mit meinem Physiotherapeuten fanden wir heraus, dass speziell meine Rumpfmuskulatur (um es mal nett auszudrücken) noch Potential hat :)! Somit mache ich nun 2-3 Mal die Woche Stabilisationsübungen für die Kräftigung der Rumpfmuskulatur. Dies hilft, ökonomischer zu laufen und vor allem etwaige Dysbalancen auszugleichen, die oftmals die Ursache für muskuläre Probleme sein können. Zudem zwinge ich mich vermehrt auch mal Gymnastik zu machen….man munkelt auch das soll helfen :)b2ap3_thumbnail_20161021_201553.jpgb2ap3_thumbnail_20161021_194628.jpg

 

b2ap3_thumbnail_20161021_193912.jpgWas tut man nicht alles, um am nächsten Tag wieder lecker trainieren zu können!

Ebenfalls „neu“ in der Trainingsspeisekarte ist radfahrspezifisches Krafttraining. Da ich mit meinen „Läuferbeinchen“ auf dem Rad dem Feld eher hinterhergefahren bin in der letzten Saison, will ich mein Defizit hier ganz besonders bekämpfen! Und dazu gehört ein bisschen mehr Kraft, damit ich den Drahtesel mal richtig in Schwung kriege! Bisher habe ich noch nie mit Gewichten in diesem Bereich trainiert und ich bin auch hier gespannt, wie der Körper das Ganze umsetzt und vor allem sich dieser Trainingsreiz auch auf das Laufen auswirkt.

 

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Der erste kleine Formtest nach den nun ersten knapp 2 Monaten des Grundlagentrainings soll dann am kommenden Wochenende beim Nikolauslauf erfolgen! Mal schauen wie es da so rollt! Ich bin auf jeden Fall heiss, mal wieder an der Startlinie zu stehen und mal richtig loszurennen! Der letzte Wettkampf ist ja schon recht lang her… auf geht´s!

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Es geht wieder los!

Es geht wieder los!

Immer wieder im Oktober heißt es für mich aufgewacht aus dem wohlverdienten „Sommerschlaf“! Die müden Knochen, Muskeln, Bänder und Sehnen haben sich in der diesmal sehr langen Regenerationsphase hervorragend erholt und warten nur darauf, mal wieder ans Limit gebracht zu werden.

Die Saison 2016 verlief traumhaft, denn von 6 Starts bei Volksläufen in Schleswig-Holstein konnte ich 5 Mal gewinnen und bin sogar Landesmeister in der Männerhauptklasse im 10km Straßenlauf geworden. Und auch im Triathlon habe ich einen großen Schritt nach vorn gemacht und konnte hier sogar den Landesmeistertitel über die Sprintdistanz einsacken! Zudem konnte ich mich in der Regionalliga an die Top 10 herantasten, was ich in diesem Jahr noch gar nicht für möglich gehalten hätte. Ich muss aber zugeben, dass mir u.a. die Zeitstrafe im letzten Rennen hinsichtlich meiner Motivation doch etwas den Wind aus den Segeln genommen hatte. Hinzu kamen die letzten Klausuren im Studium, sodass mein Kopf nicht mehr so richtig auf „Vollgas“ gepolt war. Füße hochlegen, den Bauch in die Sonne halten und den Akku mal richtig auffüllen war somit mein Motto!

Mal wieder richtig hungrig sein auf ein leckeres Trainingsmenü! Den Trainingsplan à la carte abarbeiten und sich völlig erschöpft aber glücklich mit ´ner Buddel Wittenseer belohnen!

Und nach 6 Wochen „Übergangsphase“ bin ich nun mächtig hungrig und plane Step by Step die Ziele für 2017! Zu Beginn des Trainings muss man sich richtig zusammenreißen, nicht sofort alles zu geben und seine Grenzen auszuloten…Quantität vor Qualität heißt es da jedes Jahr auf´s Neue. Man darf also nur anfüttern und muss sich nach dem tollen Sommer Stück für Stück an das norddeutsche „Schietwetter“ gewöhnen! Daher habe ich mich umso mehr gefreut, ein paar Tage mit dem Wittenseer Aktiv Team auf Mallorca zu verbringen! Ein bisschen gutes Wetter naschen muss ja auch mal sein! :)

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Und vor Ort wurden wir mächtig verwöhnt! Strahlender Sonnenschein, eine traumhafte Unterkunft und eine richtig coole Truppe machten Mallorca zu einer unvergesslichen Aktiv Tour, bei der ich sogar noch einmal die Chance hatte das mallorquinische Bergland auf dem Rad zu erkunden.

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Zurück in unserem inzwischen sehr herbstlichen Schleswig-Holstein, heißt es nun die Motivation bis zum Frühling hochzuhalten! Bis dahin umfasst das Trainingsmenü ruhige, lange Läufe und so lange wie möglich im Sattel zu sitzen. Zusätzlich wird zur Auflockerung noch fleißig geschwommen und dann Woche für Woche eine Prise Geschwindigkeit dazu gepackt. Hier und da werde ich euch exemplarisch mal zeigen, wie die einzelnen „Zutaten“ so ablaufen! Dann kann sich jeder sein eigenes Trainingsmenü zusammenstellen, damit die Ziele 2017 auch erfolgreich eingehalten werden können :)

Also bis die Tage,

Euer Leif

 

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Triathlonstart 2.0

 

Moin Moin,

nachdem ich im letzten Jahr meine ersten Versuche im Triathlon mit mehr oder weniger erfolgreichen Resultaten gemacht habe, war es in diesem Jahr das Ziel, daraus gelernt zu haben und vielleicht ein paar Plätze weiter vorne ins Ziel zu kommen!

Die erste Hälfte der Saison 2016 war ich ja noch eher ein klassischer „Läufer“ und habe an diversen Volksläufen und auch den Landesmeisterschaften über 10km teilgenommen. Nun wurde der Schalter umgelegt und mein Fokus liegt auf der Welt des Triathlons! Ich hatte im Vergleich zum Vorjahr schon deutlich mehr Zeit im Wasser verbracht und auch meine Radtouren habe ich hier und dort verlängert. Dementsprechend war ich heiß und motiviert auf den ersten Wettkampf.

 

Zu Beginn ging es auf die Olympische Distanz in der Regionalliga in Vierlanden (Hamburg) und paddelte ich im letzten Jahr noch als 65. aus dem Wasser,

war ich jetzt schon auf Platz 23! Noch motivb2ap3_thumbnail_IMG_20160626_144315_BURST001_COVER.jpgierter als vorher und nun bereit mich völlig zu verausgaben, ging es ab auf´s Rad. Hier wurde ich dann auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt… Zeitstrafe! Und diese Zeitstrafe (+2min) bekam ich nicht, weil ich verbotenerweise im Windschatten fuhr, sondern weil ich beim Überholen zu „lange“ gebraucht habe…man man.. als Anfänger war ich mir dessen nicht bewusst und somit war das ein herber Rückschlag. Durch eine gute Laufleistung konnte ich den Gegnern bei 30°C und Sonne pur in der Mittagshitze noch einige Minuten abnehmen. Letztendlich kam ich als 8. ins Ziel und wurde dann auf Platz 11 zurückgestuft (wegen der Zeitstrafe). Im Vergleich zum Vorjahr (Platz 59) war ich also deutlich schneller und das stimmte mich dann doch noch fröhlich. :)

 

 

 

 

b2ap3_thumbnail_IMG_20160616_203246.jpgDas Wochenende darauf ging es dann zu den Triathlon Landesmeisterschaften über die Sprintdistanz. Hierbei ist die Strecke genau halb so lang wie beim Olympischen Triathlon, was mir als eher schwacher Radfahrer entgegenkommt. Die meiste Zeit verliere ich eigentlich immer nur auf dem Rad! Und Zack, kam ich in einer der vorderen Gruppen vom Fahrrad, sodass ich beim Laufen richtig weit nach vorne ziehen konnte! Als Lohn gab es den Landesmeistertitel in der Männer Hauptklasse! Unfassbar für mich…denn als „Läufer“ freute ich mich schon riesig über den Titel über 10km in diesem Jahr! Und nun auch noch im Triathlon! Das war richtig geil!

Auf dieser Euphoriewelle schwebend, startete ich beim Triathlon in Großensee über die Sprintdistanz und konnte hier sogar gewinnen! Und das mit solidem Vorsprung! Die Freude war auch hier groß, da die ganze Familie mit dabei war und wir gemeinsam im Ziel darauf anstoßen konnten… mit feinster Brause aus dem Hause Wittenseer natürlich. laughing

 

 

Platz 11 in der Regionalliga am darauffolgenden Wochenende und das Unterbieten der „2-Stunden-Schallmauer“ über die Olympische Distanz krönten die bis dato traumhaft verlaufende Saison! Leider lief es nicht immer weiterhin so positiv, da ich bei meinem vorerst letzten Rennen der Saison in Itzehoe zwei Wochen darauf erneut eine Zeitstrafe auf dem Fahrrad bekommen habe. Und wieder bin ich nicht Windschatten gefahren, da ich so platt war, dass ich nur überholt wurde…dennoch kann man scheinbar für irgendwas sanktioniert werden. So ganz verstehe ich die Regelauslegungen noch nicht. Man muss dazu sagen, dass ich auch weit vorn aus dem Wasser gekommen bin. cool

Ich habe somit viele tolle neue Erfahrungen gesammelt und viel dazu gelernt...oder beim Radfahren eben noch nicht.

Dennoch bin ichb2ap3_thumbnail_20150809-Kiel-Triathlon-20_20160725-163728_1.JPG jetzt schon heiß, weiter anzugreifen und mich zu verbessern. laughing

Denn im Wasser flutscht es richtig gut, auf dem Rad rollt´s noch nicht ganz so..aber das Laufen…joa, das läuft. cool

 

Beste Grüße,

Euer Leif

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Endlich Sommer!

Packt die Badehose ein!

Der Mai zeigte sich von seiner (zumeist) allerbesten Seite und man kann das ganze bei solchen Temperaturen schon als norddeutschen Sommer bezeichnen!

Somit gab es für mich, als echten „schönwetter“ Radfahrer keine Ausreden mehr den Drahtesel nicht aus dem Keller zu holen. Belohnt wurde das mit blühenden Rapsfeldern und schönen Ausfahrten entlang der Küste…da lacht das Radfahrerherz! Fahrt für Fahrt spürte ich dann auch, dass das ganze immer besser wird! Also bin ich gespannt, was da im Triathlon auf der Radstrecke möglich ist cool

Um auch im Laufen im „Saft“ zu bleiben startete ich zunächst beim Campus Run auf dem Kieler Uni Gelände.  Eine schöne Laufstrecke, unter anderem durch den Botanischen Garten und durch das Stadion, die aber durch seine Kurven und kleinen Anstiege kein richtig schnelles Tempo zugelassen haben. Die Beine liefen an diesem Tag wie ein zuverlässiger alter (aber schneller laughing ) Diesel und ich konnte meine Pace kontrolliert als erster bis ins Ziel bringen. Das hat mich richtig gefreut, denn so ein Grundlagenniveau hatte ich schon lange nicht mehr! Und das bei der Hitze! Das motivierte mich umso mehr, das Training richtig anzuziehen und noch einmal eine Schippe draufzulegen… Dabei war ich anscheinend zu übermotiviert…

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Bei meinem Start am Wochenende darauf, dem Fischhallenlauf passierte dann das, was man als klassischen „Einbruch“ bezeichnen kann. Vom Start weg bin ich mit meinem Kumpel Steffen Uliczka (u.a. Olympiateilnehmer, also ein richtiger schneller Profijogger) losgedüst und wir liefen an der Spitze  gemeinsam bis Kilometer 6. Das Tempo war angemessen und nicht zu schnell, wobei es wirklich sehr warm war. Dennoch verließ mich schlagartig jegliche Kraft, sodass ich rapide langsamer wurde und ich mich gar nicht mehr gut fühlte. Bei Km 9 legte ich sogar eine kurze Gehpause ein, konnte aber zum Glück noch den zweiten Platz ins Ziel retten! Zur Sicherheit gab´s dann einen Tag später einen Bluttest beim Arzt zur Kontrolle und hierbei stellte sich heraus, dass ich wohl einen Infekt hatte.

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Da habe ich die Tage zuvor wohl zu viel von meinem Körper abverlangt. Also hieß es nun Füße hochlegen, erholen und vor allem Ruhe bewahren…denn am Wochenende stand schon der Lauf zwischen den Meeren an! Hier war ich körperlich wieder auf der Höhe und ich konnte mein Leistungsniveau abrufen und mit meiner Mannschaft den Titel aus dem Vorjahr verteidigen! Bei dem schönen Wetter, der einzigartigen Atmosphäre und dem Wittenseer Stand am Strand im Blick, war es ein tolles Gefühl als Schlussläufer den Staffelstab ins Ziel zu bringen! Zudem war ich riesig erleichtert, dass ich wieder fit bin und muss mich nun etwas zügeln, nicht wieder zu viele Intensitäten im Training zu machen. Bei dem guten Wetter kribbeln einfach die ganze Zeit die Beine und ich würde am liebsten den ganzen Tag trainieren tongue-out!

Nun heisst es für mich im weitesten Sinne die Laufschuhe beiseite und ab in die Triathlonsaison! Die nächsten Wochen stehen vermehrt Triathlonveranstaltungen auf der Agenda, wo ich einfach nur motiviert und heiss bin neue Grenzen auszuloten und zu gucken was in der Welt des Triathlons leistungstechnisch schon so geht! Also habe ich meine Badehose immer dabei, um beim Strand- oder Seebesuch immer für eine kleine Trainingseinheit bereit zu sein!

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Beste Grüße,

Euer Leif

 

 

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April, April!

Der April, der April…

…der macht tatsächlich was er will! Nicht nur wettertechnisch war der April die reinste Wundertüte, auch meine Laufzeiten variierten munter mit! Wobei hier das eine eventuell mit dem anderen zusammen hängen mag!

Der Anpfiff bzw. Startschuss meiner Laufsaison fiel am 17. April beim Stadtlauf in Eckernförde über 10 Km.Da kribbelten die Beine und wollten endlich mal zeigen was sie können…wenn da nicht der kalte Wind gewesen wäre! Dementsprechend war es allein an der Spitze des Läuferfeldes ein harter Kampf gegen den unsichtbaren „Gegner“. Die Böen haben mir somit in jeder Runde ein paar Sekunden geklaut und etwas mehr Laktat in die Beine gebracht, aber dennoch konnte ich in 33:10 Min als erster zum Wittenseer Stand laufen und die wohlverdiente Erfrischung genießen! Auch wenn ich mit der Zeit ein wenig unzufrieden war, weil ich mir nicht sicher war, wie gut ich denn nun tatsächlich zu sein schien!

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Eine Woche später ging es dann zum Ostseelauf am Timmendorfer Strand. Hierbei muss man hinzufügen, dass der Tag damit begann , die Autoscheibe freikratzen zu müssen…Frühling geht anders! Hier bin ich zunächst die 10Km als Trainingslauf gelaufen (39:40), um 1 Stunde danach über die 5Km einen Wettkampftest zu machen. Am 1. Mai standen ja die Landesmeisterschaften  von Schleswig-Holstein über 10Km auf meiner Agenda und somit war der „5er“ ein wichtiger Test für mein bis dato noch leicht ambivalentes läuferisches Leistungsniveau! Aber das lief Prima! Ich konnte in 15:48 eine gute Pace als Erster ins Ziel bringen und freute mich, dass auch bei kühlen Temperaturen der Motor einwandfrei lief!

 

Am 1. Mai ging´s dann zur Sache. In Kaltenkirchen versammelte sich Schleswig-Holsteins Straßenlaufelite, um bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen eine schnelle Zeit in den Asphalt zu brennen…und natürlich um eine Medaille zu ergattern! Das war somit auch mein Ziel, da ich in den letzten Jahren bisher immer ganz knapp die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen konnte!

 

 

 

Und meine Beine hatten heute Frühlingsgefühle! Seit langem konnte ich mal wieder richtig beschleunigen und mich bei Kilometer 6 von der Verfolgergruppe absetzen. Etwas überraschend als Zweiter, auf dem Silberrang, im Ziel, mit einer für mich richtig guten Zeit von 32:17 Min, bin ich dann mehr als zufrieden gewesen. Traumhaft war das!!

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Jetzt wird mit dem guten Wetter (hoffentlich) vermehrt das Rennrad rausgeholt, um mich auf die ersten Triathlonstarts vorzubereiten!

Bis dahin werde ich noch an dem einen oder anderen Volkslauf teilnehmen…nicht, dass ich bei dem ganzen Geschwimme noch das Laufen noch verlerne!

 

Also auf in den Mai, packt die Wintersachen weg und genießt laufend, schwimmend oder radfahrend den Frühling!

 

Prost auf den Frühling!

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Beste Grüße

Euer Leif

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vom 0 auf 2000...!

Von 0 auf 2000….

…Oder so Ähnlich!

 Seit ein paar Tagen bin ich zurück aus dem Trainingslager auf Gran Canaria. Täglicher Sonnenschein, 28 Grad und traumhafte Natur waren da eine angenehme Extramotivation!

Während der 13 Tage vor Ort lag der Trainingsschwerpunkt ganz klar beim Radfahren. Verkehrsarme Straßen, steile Serpentinen und eine unvorstellbar große Anzahl an weiteren Radsportverrückten, ließen die Kilometer und vor allem Höhenmeter nahezu mühelos herunterspulen. Mein persönliches Highlight war ganz klar die Ausfahrt auf den Pico de las Nieves. Bei sommerlichen Temperaturen am Meer gestartet, ging es direkt 50Km (!)  bergauf, sodass man nach 3 Stunden auf 1950m bei Schnee am Straßenrand auf dem höchsten Punkt Gran Canarias angekommen war. Da brannten die Oberschenkel! Generell war es sehr bergig dort und das Radfahren somit sehr anspruchsvoll. Das habe ich dann auch immer bei der zweiten täglichen Trainingseinheit am Nachmittag zu spüren bekommen. Da wollten die Beine beim Laufen dann nicht mehr so wie der Kopf wollte! Dennoch konnte ich auch hier u.a. im Stadion von San Fernando ein paar ordentliche Tempoprogramme absolvieren. Im Freibad habe ich dann unter der Canarischen Sonne neben meiner Schwimmform auch fleißig an meinem Sonnenbrand gearbeitet…kann ja keiner ahnen, dass man sich eine extra Ladung Sonnencreme auf den Rücken schmieren muss, wenn man um 13 Uhr seine Bahnen zieht cool! Immer fleißig dabei war mein Papa, dem hiermit die goldene Ehrennadel für seinen Ehrgeiz und Durchhaltevermögen vergeben wird!smile

 

 

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Die restliche Zeit habe ich dann wohlverdient  und faul rumliegend am Pool oder Strand verbracht… wenn ich es mal geschafft habe mich vom Buffet zu entfernen! Bei täglich 4-6 Stunden Training ist der Kalorienumsatz entsprechend hoch und man verspürt ein permanentes Verlangen nach nicht immer nur gesunder Energiezufur ;).

Zu Hause in Kiel angekommen heißt es nun akklimatisieren und vor allem erholen! Bin doch ganz schön platt und muss das Ganze im Körper mit der nötigen Zeit „reifen“ lassen. Und dann geht´s hoffentlich richtig ab…von 0 auf 2000 eben! 

Das gute ist zumindest, dass der Frühling in den Startlöchern steht und dann fällt auch hier im Norden das Training deutlich leichter! Also ich hoffe ihr habt den Winter bis hierher gut überstanden und kommt langsam in Form…denn lange ist es ja nicht mehr, bis die Wittenseer Aktiv Tour startet!

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Beste Grüße von der Couch,

Euer Leif

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Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und erholsame Tage mit euren Liebsten! Habt erholsame Feiertage und genießt das leckere Essen! Viel besser schmeckt´s noch, wenn Ihr vorab oder zwischendurch noch einmal eine Runde an die frische Luft geht…oder lauft! Denn oftmals bietet es sich ja an, sich zwischen all den familiären Terminen doch noch einmal fix die Laufschuhe zu schnappen, um sich Luft für den nächsten Gourmetmarathon zu schaffen laughing.

Ich bin gerade aus dem 6-tägigen Trainingslager aus Holland zurückgekommen, wo ich fleißig Radkilometer gesammelt habe. Schön flach bei sommerlichen 15 Grad rollte das trotz starken Windes schon ganz gut. Gelaufen und geschwommen bin ich auch fast täglich, sodass die Formkurve weiter nach oben zeigt.

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Um sich auch kulturell anzupassen, habe ich mal den niederländischen Volkssport ausprobiert und mich unter die Eisläufer gemischt. Tolles Alternativtraining, wobei neben der Geschwindigkeit auch der Puls ordentlich nach oben geht. Als Eisschnellläufer würde ich mich zwar noch nicht bezeichnen, aber es hat viel Spaß gemacht und der Muskelkater am nächsten Tag hat mir da dann doch gewisse muskuläre Defizite aufgezeigt. 

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Wieder zu Hause im Norden angekommen heißt es nun am Esstisch Leistung zu zeigen, um den Kalorienhaushalt unter Kontrolle zu bekommentongue-out !Die nächsten Tage werden dann eher ruhig gestaltet und zum neuen Jahr hin geht’s dann mit Vollgas in die neue Saison! Ich freue mich schon riesig darauf bei der Wittenseer Aktiv Tour 2016 am Start zu sein und wünsche euch allen eine erfolgreiche Vorbereitung und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

 

 

Beste Grüße,

Euer Leif

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Nikolauslauf 2015!

 

 

 

Jedes Jahr auf´s Neue sieht man an diesen Tagen viele rote Zipfelmützen durch die Gegend flitzen...ja ja, der Nikolauslauf! Vor allem, wenn Wind und Wetter versuchen den inneren Schweinehund zum gemütlichen Entspannen auf der Couch zu überreden, fällt es einem doch leichter, sich dieser „Schwäche“ im laufenden Kollektiv entgegenzusetzen und gemeinsam bei einem Nikolauslauf durch die Natur zu rennen! Bevor man wieder einsam und allein in der Dunkelheit seine Runden dreht, ist ein Lauf, bei dem es im Ziel sogar Schokolade und Heißgetränke gibt die eindeutig attraktivere Option!

 

 

 

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Da ich weiterhin noch im Grundlagentraining bin und nach und nach die Geschwindigkeit bei längeren Läufen erhöht werden soll, passte ein Start beim Nikolauslauf prima in den Trainingsplan. Hierbei entschied ich mich für einen Doppelstart, so dass ich am Samstag und Sonntag an der Startlinie stand...mal gucken, was die Beine schon so hergeben, war die Devise. laughing Eine kleine Standortbestimmung, denn mein letzter Wettkampf war ja im August und somit schon eine Weile her!

Am Samstag ging es in meine Heimatstadt Neumünster zum Nikolauslauf "Rund um den Einfelder See" (7,8km). Hier bin ich schon zu Schulzeiten mit meiner alten Trainingsgruppe fleißig gewesen und somit hat es mich riesig gefreut, dass wir an diesem Tag ein kleines Wiedersehen feiern konnten! Um 14 Uhr fiel der Startschuss und zwei Läufer der Safety Villa haben von Beginn an ordentlich auf´s Gaspedal gedrückt. In der Verfolgergruppe hielten wir zunächst Abstand und konnten die beiden bei etwa der Hälfte der Strecke einholen. Meine Beine waren locker und die Lunge konnte von der Seeluft bzw. dem Sturm gar nicht genug kriegen, so dass ich das Tempo auf den letzten Kilometern noch einmal forcieren und zufrieden als Erster die Ziellinie überqueren konnte. Sogar den Nikolaus konnte ich hierbei einholen. Es kam zum obligatorischen "Trikottausch" und ich bekam auch noch einen Schokoweihnachtsmann als Trophäe! laughing Es hat mich gefreut, dass der Lauf sich in diesem Jahr wieder größerer Resonanz erfreut hat und gehe davon aus, im nächsten Jahr wieder zu starten!

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Als ich dachte, dass es Samstag schon windig war, wurde ich am Sonntag in Klausdorf eines Besseren belehrt…aber trocken war´s und somit ging es mit leichtem Muskelkater um 11 Uhr an die Startlinie, um sich der anspruchsvollen und profilierten 10,15km-Runde zu stellen! Es ist immer eine tolle Atmosphäre hier und die Zuschauer ließen das mittelmäßige Wetter zur Nebensache werden. Es rollte auch an diesem Tag einwandfrei bei mir und somit konnte mich von Beginn an vom Rest des Feldes absetzen, sodass ich mit sicherem Abstand gewinnen konnte. Auch hier gab es lecker Schokolade…perfektes Wochenende also! smile

 

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Jetzt heißt es die Füße hochlegen, nen ordentlichen Schluck Wittenseer nehmen und regenerieren! Die Laufform entwickelt sich wie erhofft und nächste Woche geht es dann für ein paar Tage ins Trainingslager in die Niederlande, um auch auf dem Rad und im Wasser voranzukommen!

 

 

Beste Grüße,

Euer Leif

 

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Saisonstart? Neue Saison?

Dabei nähern wir uns doch mit großen Schritten erst dem Ende des Jahres 2015?!

Das ist kalendarisch gesehen soweit absolut korrekt, aber eine Wettkampfsaison hat da seinen eigenen Kalender. Jetzt, wo die Tage kürzer werden und man den morgendlichen Dauerlauf auch schon mal mit einer Mütze absolvieren muss, heißt es Grundlagen legen, um im Sommer schnell zu sein!

Aber zunächst einmal ein kleiner Rückblick:

Der Kieltriathlon war mein letzter Wettkampf bevor es in meine Saisonpause ging. Dementsprechend war es für mich umso wichtiger, dass ich hierbei mit einem positiven Gefühl und viel Euphorie aus der für mich noch neuen Welt des Triathlons in die Ferien gehen konnte! Der Körper war am Ende der Saison doch ordentlich müde und hat es sich verdient, einfach mal nichts zu machen…außer sich aktiv zum Strand zu bewegen :-)! In meiner Saisonpause habe ich (und ich musste mich letztendlich doch dazu zwingen) die ersten beiden Wochen die Laufschuhe brav im Schrank gelassen. In Woche 3,4 und 5 wurde dann ganz entspannt und ohne Stoppuhr (!)der Atlantik schwimmend/surfend erkundet und auch das Fahrrad wurde einer kleinen Bergprüfung unterzogen. Im Fokus stand hierbei weiterhin, dass sich die Gelenke, Bänder und Sehnen regenerieren und alle „Wehwehchen“  die sich während der Wettkampfsaison hier und da mal zu Wort gemeldet haben, vernünftig auszukurieren.

Oftmals wird bei Sportlern die Regeneration stark vernachlässigt. Dabei ist dieser Faktor ebenso wichtig wie die Trainingsbelastung an sich! Die Regeneration kann die Pause in einer Trainingseinheit, zwischen Trainingseinheiten, aber eben auch komplex betrachtet die Erholung nach einer Saison sein.  Dementsprechend sollte der Saisonpause die nötige Beachtung geschenkt werden, um gesund, erholt und vor allem motiviert in die neue Trainingssaison zu starten.

Und dieser „Start“ ist nun auch bei mir erfolgt! Nach 6 Wochen Ruhe kribbeln die Beine und ich vermisse es, meinen Körper an seine Grenzen zu bringen. Ich kann es kaum abwarten, mich wieder auf die Laufbahn, ins Wasser oder auf das Rad zu schwingen und fleißig Kilometer zu „fressen“. Umfang, Umfang, Umfang der Trainingskilometer heißt es nun sukzessive zu erhöhen, um sich eine ordentliche Grundlagenausdauer anzutrainieren, die es mir dann im Frühjahr/Sommer ermöglicht, auch die intensiven und richtig schnellen Trainingseinheiten erfolgreich zu absolvieren. Dabei erwische ich mich hier und da doch auch immer wieder dabei, zu schnell zu trainieren. Die richtige Intensität der Trainingsbelastung zu finden ist nach der Saisonpause oftmals  gar nicht so einfach und dementsprechend sollten Laktatmessungen und ein Pulsmesser den Trainingsalltag  begleiten. Quantität vor Qualität der Trainingskilometer stehen nun auf der Agenda und ich wünsche allen Sportlern die nötige Motivation ihren persönlichen Trainingsplan bestmöglich zu realisieren! Überwindet gerade bei schlechtem Wetter euren „inneren Schweinehund“. Trainingspartner, neue Laufstrecken oder mal ein Trainingswettkampf können da wahre Wunder vollbringen! In den kommenden Wochen werde ich euch dann auch mal einen Einblick in meinen Trainingsalltag geben.

Bis dahin seid fleißig und genießt das Wetter, bevor der Winter kommt!

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Beste Grüße, Euer Leif

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Moin Moin! Mein Name ist Leif und ich bin am 07.04.1989 in Neumünster geboren. Dort bin ich auch aufgewachsen und habe 2008 mein Abitur gemacht. Von meinem 5. – 14. Lebensjahr habe ich Fußball gespielt, bevor mein Vater mich mal aus Spaß mit zu einem Volkslauf nahm! Hierbei habe ich meine Leidenschaft für den Laufsport entdeckt und diesen von dort an leistungsmäßig betrieben. Ich laufe seitdem alle Strecken von 800m-10.000m und habe eine Vorliebe für den Hindernislauf. Nach dem Abitur folgte dann eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei den Stadtwerken Neumünster (SWN), wobei die SWN mich mit meinem Leistungssport unterstützten und mir die nötige Zeit zum Training ermöglichten. Ich wurde mehrfacher Landesmeister in Schleswig-Holstein, Norddeutscher Meister, Medaillengewinner bei Deutschen Jugendmeisterschaften, Teilnehmer der Cross-Europameisterschaften (U23) und hatte ein paar Einsätze für die Nationalmannschaft. Aktuell bereite ich mich auf Straßenläufe und meine erste richtige Triathlonsaison vor und werde dabei durch erfrischende Getränke aus Wittensee unterstützt! Aber nicht nur das: Zusammen mit der Wittenseer Quelle starte ich an vielfältigen Lauf- und Triathlonveranstaltungen in unserer Region und bin super froh und natürlich auch ein bisschen stolz, Teil dieses tollen Teams zu sein. So habe ich das große Glück, viele interessante Leute kennenzulernen und viele tolle Erfahrungen zu machen. Hier in meinem Blog könnt Ihr dann lesen, was ich auf den Wettkämpfen erlebe und ich versuche Euch so einen spannenden Einblick in die bunte Welt des Laufens und des Triathlons zu ermöglichen.

Da mich Bewegung und das Ausloten der eigenen körperlichen Grenzen motivieren und glücklich machen, folgte nach der Ausbildung das Studium der Wirtschaftswissenschaften mit dem Nebenfach Sport (wie sollte es auch anders sein J). Während des Studiums habe ich im Rahmen meiner C-Trainer Breitensportlizenz bereits viel über Bewegungserfahrung, Trainingslehre und Didaktik gelernt, was mir bei meinem Trainerjob sehr hilfreich ist. Es bringt mir Spaß, Menschen zum Sport zu motivieren und Ihnen ein Bewusstsein für Gesundheit und Fitness zu geben. Ganz nach dem Motto: „Sport is life!“ Dementsprechend werde ich in meinem Blog auch über Trainingsinhalte, Lauftechnik und Ernährung berichten. Vielleicht gibt´s dann auch einen kleinen Tipp zum perfekten Erfrischungsgetränk nach einer harten Trainingseinheit ;-)!

Also bleibt auf dem Laufenden und schaut hier mal wieder vorbei!

Beste Grüße,

Euer Leif

 

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