Wittenseer Aktiv

Trainingstipps zum Laufen und Dranbleiben

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Countdown

Mallorca-kleiner Rückblick

Wir – das Wittenseer Aktiv Team zählten ab Mai die Wochen bis zur großen Reise.

Am 13.10. ging es dann endlich los. Wir waren reif für die Insel. Fünf tolle Tage Mallorca warteten auf uns.

Das Wetter : ein Traum. Die Gruppe: der Hammer. Die Zeit: MEGA und unvergesslich.

Die Wochen zuvor kommunizierten Leif, Thomas und ich mit den 8 Gewinnern per Mail, Whats App oder über die Social Media Kanäle und gaben Tipps und Tricks rund ums Laufen.Mir bleibt nur zu sagen – Sophie, Bernhild, Bine, Krystina, Frank und Frank, Matthias, Carsten IHR seit klasse.

Vom ersten Tag an haben wir alle sehr gut harmoniert und viel Zeit zusammen verbracht. Sport, Entspannung, After Race Party im Megapark , Sonne, Strand, gute Speisen & Getränke – nichts blieb auf der Strecke.

Nicht zu vergessen Basti und Matthias die zwei Triathleten – schön das ihr dabei wart und euch kennenlernen zu dürfen.

Mich hatte zwei Tage vor Abflug leider eine Erkältung erwischt und ich lag so richtig flach. Für einen Läufer und Sportler die schwerste Disziplin – Beine ruhig halten zu müssen.

Am Sonntag, 16.10. war Raceday für alle beim Palma de Mallorca Laufevent. Außer für Leif und mich (vernünftigerweise). Wir haben am Streckenrand mitgefiebert und die schweren Taschen als Coaches geschleppt – ja, anfeuern kann auch anstrengend sein :-P Aber es bringt natürlich Spaß ein Rennen vom Straßenrand anzusehen – interessant diese unterschiedlichsten Laufstile zu bewerten (uiuiui, da erlebt man was, davon sollten einige zum ausgiebigen Stabitraining) und überhaupt tankt man so wieder neue Motivation.

Wie die Reise unserem Wittenseer Aktiv Team gefallen und welche Eindrücke jeder persönlich mitgenommen hat, könnt ihr in den einzelnen Berichten hier auf der Homepage lesen. Den Zeilen des WAT kann ich mich eigentlich nur anschließen. Danke an euch für die tolle, gemeinsame Zeit. Riesigen Dank an die Wittenseer Quelle - die uns diese Reise überhaupt ermöglicht hat!!

Es war die beste Möglichkeit die Tage auf Mallorca zur Erholung zu nutzen und die Erkältung bei milden Bedingungen auszukurieren – besser geht es doch eigentlich nicht.

Aber kennt ihr das ? Die ersten 3 Tage ohne Sport gehen ja noch einigermaßen klar wenn man sich eh nicht so vital fühlt. Dann kam aber Tag 4, 5, 6 und 7 und immer noch war der Hals kratzig und die Stimme verschnupft.  Der Körper lechzt nach Bewegung. Die Beine still halten - für mich die härteste Disziplin und ich frage mich, wie manche überhaupt ganz ohne Sport auskommen. Nicht das ich mich nicht bewegt hätte, aber das ist einfach nicht dasselbe.

Nach 12 Tagen Ruhe bewahren konnte ich wieder loslegen, es fühlte sich gut an und die paar Tage Pause sind dann ganz schnell wieder vergessen.
Fazit: der Körper holt sich immer was er braucht und man sollte darauf hören. Die Erkältung hätte er sich zwar sparen können -  selbst hätte ich mir diese Pause aber nicht gegönnt. Wer weiß wofür es letztendlich gut ist. Etwas Abstand für Körper und Geist schaden nicht.

Bereits Wochen vorher sorgte ich mit Zink, Vitamin C, reichlich Ingwer, Chili & Co vor, um der Erkältungswelle zu entfliehen. Aber wenn die Bazillen und Kollegen um einen herum nur so schwirren und schniefen, bleibt man nicht verschont und es war nur eine Frage der Zeit wann es zu mir überfliegt. Toi Toi Toi - es hätte mich auch genau vor meinem großen Ziel in Frankfurt umhauen können. Daher alles gut und das "Tapering"  (Reduktion des Trainingsumfanges vor einer großen Ausdauerbelastung) wurde halt etwas ausgiebiger geführt.

Road to Frankfurt

Am kommenden Sonntag, 30.10. ist der große Tag nun da. Mein erster Marathon. Ich freue mich sehr darauf und werde das Rennen entspannt angehen, den Lauf und die Stimmung aufsaugen und genießen. Danke an meinen Körper, dass ich mich wieder auf ihn verlassen konnte rechtzeitig fit zu sein. Das Wochenende wird ein reines Erlebnis und beginnt bereits am Samstag mit einem grandiosem Programm organisiert von asics - danke sehr dafür, dass ich dabei sein darf - ich freue mich auf den großen, bunten Haufen. Auch Franky Lorenzen wird starten und Bine tatkräftig zum anfeuern an der Strecke sein. Hoffe, wir treffen uns im Gewühl. Mein persönlicher Begleiter vor Ort ist natürlich Wolle. 

Vor den längeren Einheiten habe ich bereits mein Marathonfrühstück erprobt. Es gibt einen warmen Hirse-Buchweizen Brei. Ich gieße den MorgenStund Brei von P.Jentschura (http://www.p-jentschura.com/de/produkte/lebensmittel/morgenstund/produktinformationen) mit heißem Wasser auf und pimpe das Ganze mit etwas frischem Ingwer, Ceylon-Zimt und etwas Apfel-Mangomark  (je nach Belieben kann man variieren – nur vor dem Marathon bzw vor einem Wettkampf, sollte es nicht zu viel und vor Allem zu ballastoffreich sein. Daher verzichte ich auf frisches Obst vor jedem Wettkampf). Dazu gibt es noch einen Ingwertee. Das warme Frühstück wirkt sehr wohltuend, belastet nicht und hält trotzdem gut und lange vor.Das Produkt ist zwar nicht ganz günstig und man kann sich seinen Brei natürlich auch selbst mischen, aber ich esse diese Mischung sehr gerne und habe nur gute Erfahrungen damit.

Mein Bananenkuchen

Im letzten Blog hatte ich euch von dem Kuchen erzählt, der nach einem langen Lauf besonders gut schmeckt. Ich liebe Bananenkuchen oder -brot in jeglicher Variante.

Hier eine ganz simples und leckeres Rezept:

1 – 2 reife Bananen

50 g Kokosmehl

50g Mandeln, gemahlen

Dies Mandeln mahle ich in einer Kaffeemühle selbst zu Mehl.  Ihr könnt natürlich Mandelmehl kaufen oder anderes, vollwertiges Mehl nutzen.

1 – 2 TL Zimt

1 EL Kokosöl

2-3 Eier

½ Tasse Milch oder Alternative (ich bevorzuge Hafer,- oder Mandelmilch)

Nach Belieben 1 EL Kokosblütenzucker oder Agavensirup

Alles zusammen in einer Schüssel mischen, mixen und in eine beliebige Form geben. Ich backe den Kuchen so bei 150 C – 200 C ca. 40 – 45 Minuten.

Nach Belieben könnt ihr Kokosflocken, Mandelsplitter, Kakaonibs, Walnüsse, Eiweißpulver, reines Kakaopulver uvm untermischen. Ich ändere die Zutaten immer gerne – so wird es nicht eintönig. Der Kuchen schmeckt auch sehr gut zum Frühstück z.B. mit Quark oder Mandelmus bestrichen ;-) Probiert es aus.

Am Sonntag, 30.10.2016 ab 9.55 Uhr wird der Frankfurt Marathon live im HR (hessischem Rundfunk) übertragen. Im Anschluss werde ich berichten wie sich mein Weg zum Marathoni anfühlte. Ausreichend Wasservorrat von Wittenseer für die Hin- und Rückfahrt ist besorgt. Wettervorhersage ist aktuell auch sehr positiv, Koffer gepackt und Schuhe vorbereitet - es kann losgehen! 

 

Lauft schön. Eure Kathi.

 

 

 

 

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Neuer Rekord

Über das aktuelle Herbst- und somit sehr trainingsfreundliche Wetter können wir doch wirklich glücklich sein. Das Training läuft rund bei mir und die Motivation in Richtung Marathon 1.0 steigt.

Noch 25 Tage.

Mir macht das Training mit den höheren Umfängen wirklich Spaß.

Am Sonntag des Berlin Marathons (25.09) bin ich tatsächlich fast mitgelaufen – halt nur nicht in Berlin, sondern in Wedel und Umgebung.

Um 09.30 Uhr war an diesem Sonntag Treffpunkt mit Coach Wolfgang Soukop aka „Wolle“ als Fahrrad Support, sowie meinem Co Trainer und persönlichem Tempomacher Jannis, der für jede Art von Einheit allzeit unterstützt und immer zu haben ist.

Wir starteten entlang des Deiches in Richtung Hetlingen. Nach ca. einer Stunde stieg Jannis aus – somit hatten Wolle und ich im Zweiergespann noch gute 2 Stunden vor uns. Kennt ihr das Problem ? Dieses Trinken aus Plastikbechern beim Wettkampf – gar nicht so einfach, wie ich finde. Zwar nutze ich den Trick des zusammen Quetschens, aber wenn dann doch etwas überschwappt und womöglich in die Nase kommt-dann bremst es eher als das es hilft cool.

Über einen Wettkampf von 10km oder Halbmarathon kann ich je nach Temperatur sogar ganz ohne Flüssigkeit auskommen. Beim Marathon muss und sollte man trinken. Daher hatte „Wolle“ extra Plastikbecher, Wasser und für die letzten km Cola (zur Probe) im Gepäck.  Habe mich mit erfahrenen Marathonis ausgetauscht und bin zu dem Entschluss gekommen, nicht mein eigenes Getränk einzureichen, sondern lieber das zu nehmen, was als Streckenverpflegung angeboten wird.
Da ich bislang keine schlechte Erfahrungen gemacht habe und mein Magen noch nie Probleme bereitet hat, werde ich bestimmt gut klar kommen.

Es ging weiter.Schritt für Schritt. Durch den Wald von Klövensteen zurück zu einer Landstraße, die uns in Richtung Wedel führen sollte.
Bei km 35 angekommen brachte Wolle dann vorsichtig ein, dass es wohl doch etwas länger als 3 Stunden wird.

Kein Problem - wobei: 1 km war dann gefühlt doch länger als auf der ersten Hälfte der Strecke tongue-out.

Strecke schön. Wetter schön. Beine schön.
Keine halben Sachen – wenn ich schon bei 35km bin - warum nicht die 40km voll machen. 
Nach 3,5 Std und guten 40,5 km auf der GPS Uhr war es vollbracht.
Mein persönlicher Rekord !

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Noch nie habe ich eine Strecke dieser Länge laufend absolviert. Trainer und Athletin HAPPY ! Wir gönnten uns ein gemeinsames, sonniges Mittagessen im Vereinsheim in Wedel.  Ich esse nach intensiveren Einheiten am Vormittag, sehr gerne Rührei mit Gemüse und Käse (mal auf Vollkornbrötchen oder Toast).
Der Koch war so nett und hat mir ganz speziell ein Gemüse-Käse-Omelett gezaubert. Danke an dieser Stelle an meinen Coach - das war ein toller, erfolgreicher Sonntag.

Ein kleiner Tick: gut gewürztes Essen. Wenn man unterwegs ist, fehlt oft der letzte Kick zum perfekten Geschmack – daher habe ich auf jeden Fall immer meine Pfeffermühle, ein kleines Olivenöl-Fläschchen und Kurkumapulver in der Tasche. Das hat mein Omelett nochmal perfekt aufgewertet ;-)

Der Lauf-Flow hat mich voll im Griff. Das frühe Aufstehen am Morgen für das Laufen, um auch nach der Arbeit entweder nochmal zu trainieren oder auch  Zeit für andere Dinge aufzubringen, (wie Freunde treffen, einkaufen, aufräumen, entspannen) ist zur Routine geworden.
Das die Lauferei sehr deinen Alltag bestimmt, wird dir bewusst, wenn du eigentlich deine Schlafsachen anziehen möchtest aber routiniert zu deinem Sport-Top greifstlaughing.

Lang ist es nicht mehr hin bis zum großen Tag. Neben den langen Läufen hatte ich Programme von 10 - 15 x 400m die ich in 1.27min-1.30min lief (200m Trabpause).
Hier ging es viel mehr um das Durchhalten. Der Kopf spielt auch im Wettkampf eine große Rolle.
Wobei ich muss sagen, dass mir die längeren Bahnprogramme auch Spaß bringen.

Die letzte Einheit am Montag (03.10) ging über 2 Stunden (1 Stunde ruhig, 1 Stunde flott) - Wolle war als Fahrrad Support wieder dabei und auch Jannis ließ sich wieder auf einen Run mit mir eintongue-out. Das Tempo aus der 2. Hälfte verrate ich nicht – der erste Marathon und die Endzeit sollen noch spannend bleiben.

Es lief top -  so viel dazu und ich war total im Rausch und voller Euphorie. Nur später, als die Ruhe einkehrte, war ich so müde wie nach einem Wettkampf.
Ein Nachmittagsschlaf war dringend nötig – aber das ist auf jeden Fall auch ein gutes Gefühl.

Bevor es am 13.10. mit der Wittenseer Aktiv Truppe nach Mallorca geht, stehen diese Woche insgesamt 80 Wochenkilometer an und am Sonntag noch ein längerer, ruhigerer Lauf aber max. um die 2 Stunden.

Was mein Marathon-Wettkampffrühstück sein wird, für welchen Rennschuhe ich mich entschieden habe, der Glücksbringer - und mit welch leckerem Banana-Bread Rezept ihr nach dem Lauf die Speicher wieder füllen könnt, verrate ich euch nächste Wochelaughing.

 

Lauft schön - eure Kathi 

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30.10.2016 Frankfurt Marathon – Marathon #1 eine neue Herausforderung ruft

Nun melde ich mich mal wieder zur Stelle. Wenn ich bis jetzt ein Fazit meines sportlichen Jahres ziehe, bin ich sehr zufrieden. Die erste Jahreshälfte habe ich fokussiert trainiert und wirklich tolle, neue Bestleistungen und Zeiten aufgestellt. Ich spüre, dass mein Kopf und Körper viel stärker werden – das fühlt sich gut an .

Zudem motivieren auch viele neue Laufbekanntschaften die ich dieses Jahr kennenlernen durfte. Beste Läuferfreundschaften,mit denen man die Leidenschaft zum Laufsport am besten teilen kann und die genau verstehen, wie sich das Beine zuckeln und die Lust aufs Laufen sowie dem Bewegungsdrang direkt nach dem Aufstehen anfühlen ;-).  Diese Leidenschaft zum Laufen zu teilen, sich auszutauschen, diesen Sport einfach auszuleben und kleine, persönliche Erfolge zu ernten verbinden sofort.  Man trifft sich nur noch selten zum altbewährten „Käffchen“ – wir Läufer verabreden uns halt zum Laufen und klönen dabei. Die Hamburger Alster wird bereits als „Wohnzimmer“ bezeichnet. Wenn ihr also gerne lauft, euch aber irgendwie immer noch der gemeine Schweinhund im Nacken sitzt, dann verabredet euch doch zum
„Läufer - Käffchen“. Das bringt Spaß, ihr habt frische Luft und Bewegung und regen Austausch – die Zeit verfliegt im Nu. Aktiviert eure Freunde und Familie und trainiert gemeinsam – ob draußen oder im Studio.

Seit letztem Jahr liegt das großes Ziel im Hinterkopf : der erste Marathon.
Ich war lange, zeitlich und beruflich bedingt noch nicht bereit für die Königsdisziplin und auch mein Coach „Wolle“ bremste mich diesbezüglich lieber noch.

Wo soll er sein? In Bremen, Berlin oder doch Mallorca  ? Freue mich übrigens sehr auf Mallorca. Vom 13. – 18.10. geht es mit dem gesamten Wittenseer Aktiv Team nach „Malle“, wie ihr hier auf der Homepage und auf Facebook bereits verfolgen könnt.
Das wird toll, sportlich und spaßig. Einige laufen den Mallorca Halbmarathon am 16.10. und andere, so wie ich den 10km Lauf.

Warum wurde es der Frankfurt Marathon ? Zum Einen finden im Rahmen des Frankfurt Marathons die deutschen Marathonmeisterschaften statt – warum also nicht gleich beim Debüt mitmischen dachten wir uns;-) Der Vorteil eines so stark gebuchten Laufevents ist, dass man (hoffe ich) immer in einem dynamischen Feld laufen kann und so gut wie nie allein kämpfen muss – muss man sowieso, aber eine starke Gruppe hilft. Eine starke Gruppe werde ich auch dort in großer Anzahl treffen – denn die ASICS Frontrunner sind groß vertreten und ich freue mich schon sehr diese bunte Truppe wiederzusehen!

Meine ersten 2 Wochen mit ordentlichem Umfang habe ich hinter mir.

Noch gut 5 Wochen – und ich werde euch hier immer einen kleinen Zwischenbericht liefern.

Vergangene Woche wurden es sogar 112 Wochenkilometer und ich muss sagen, die habe ich gut verkraftet. Unmittelbar nach dem Alsterlauf (siehe Titelbild) am 11.09. (wo ich 5. schnellste Hamburgerin wurde in 37.39 min NETTO) habe ich die Woche laufend „durchgemacht“.  Sonst reichten meist bis max 90 Wochenkilometer und wenn es an 100 km ging, spürte ich schon die gewisse Müdigkeit und suchte Ausgleich. Denn so sehr ich die Lauferei auch liebe – Rad, Yoga oder kleine Workouts müssen zwischendurch sein.

Vor der Arbeit oder nach der Arbeit trainieren – immer ausreichend Stärkung im Gepäck – versuchen ausreichend zu schlafen – mit Organisation, Vorbereitung, Disziplin (Leidenschaft) und gutem Timing ist einiges möglich.  Laufen oder Sport allgemein sind einfach ein fester Bestandteil  meines Alltags und selbstverständlich – wenn du das schaffst, dann regelt sich sowieso alles von selbst und dein Tagesrythmus ist darauf gepolt.

Es standen letzte Woche zwei Long Runs an: Am Mittwochmorgen ein 26km Lauf im 5.15er Tempo und dann am Samstagmorgen der erste 30er. Ich muss gestehen, vor diesen 30ern bin ich noch so aufgeregt wie vor einem Wettkampf. Es ging früh um 08.45 Uhr an der Alster los – 4 ganze Runden mit der lieben Caro aus dem ASICS Frontrunner Club Hamburg. Puh, 4 Alsterrunden im Tempo von 5.10min im Schnitt – ich bin mal 3 Alsterrunden gelaufen – aber das war für mich das Maximum für im Kreis rennen :-P

Im Nachhinein ist die Alster top geeignet für den Long Run, denn man kann jederzeit aussteigen, es gibt Getränkestationen, man kann ich seine Erfrischung am Wegesrand platzieren und WCs sind vorhanden. Meine Aufregung vor den langen Läufen hat sich gelegt und ich bin wirklich begeistert, wie gut ich den 30er weggesteckt habe und wie schnell sich der Körper an die Distanzen gewöhnt.

Nun heißt es für mich noch auszutüfteln, was ich während des Wettkampfes gut vertrage und mir die nötige Power liefert. Kommenden Sonntag, 25.09. werden 3 Stunden entlang der Elbe abgespult also ca.35 km.  Nötige Unterstützung und Streckenverpflegung vom Rad aus erhalte ich von Coach Wolle und Teilbegleitungen meines Laufteams. Parallel denke ich dann an die Lauffreunde, die am Sonntag in Berlin den Marathon rennen und drücke die Daumen, dass alle gesund, munter und zufrieden ins Ziel kommen.

Wie sich mein Long Run von 3 Stunden so anfühlte und was ich an „Snacks“ und Flüssigkeit probiert habe oder auch nicht, berichte ich euch nächste Woche wieder.

 

Bis dahin - bleibt fleißig und lauft schön ;-)

 

 

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Wittenseer in Hamburg beim Halbmarathon

So war es am 26. Juni 2016...

Der Halbmarathon in Hamburg ist vom Streckenprofil nicht der einfachste Lauf; dennoch aufgrund der tollen Stimmung entlang der schönen Strecke (Reeperbahn, Hafen, Alster)  irgendwie immer ein Muss.

In der schönsten der Stadt der Welt läuft es sich doch sowieso am besten :-).

Im April bin ich ganz dicht an der 1.20er Zeit über Halbmarathon vorbeigeschrammt – ich wusste, beim Hella Halbmarathon könnte es um die 1.20 werden, aber bei der Strecke wird es nicht leicht. Ich bin zur Zeit fit -  einfach schauen was möglich ist und Ziele muss man ja schließlich haben ;-).

Ein weiterer Wittenseer Aktiv Team Läufer ist gestartet und zwar unser lieber Carsten aus Husum. Vor dem Startschuss um 10.00 Uhr hatte ich mich mit Carsten und einigen Läuferfreunden vom ASICS Frontrunner Club und der KAIFU-LODGE getroffen, um schicke Teamfotos vor dem Start zu schiessen.

Für Carsten war es der vierte Halbmarathon in diesem Jahr.

In Hamburg startete er bereits in 2015 und wollte dieses Jahr natürlich versuchen die Vorjahresbestzeit von 1:50 zu unterbieten. Auch sein Devise lautete:„ man(n) braucht ja Ziele“. Da sind wir uns einig lieber Carsten. Ich hatte vor dem Lauf mit ihm gesprochen und wir kamen zur Idee: Ein Team. Ein Lauf. Ein Bericht.

Daher könnt ihr hier unsere gemeinsamen Eindrücke erfahren.

Die Wetterbedingungen hat Carsten bestens beschrieben:
„Die wettertechnischen Randbedingungen hatten sich zu den Vortagen deutlich verbessert; es war trocken und die Sonne ließ sich auch zwischen den Wolken immer öfter blicken“.

Ich als Hamburgerin hatte einen nicht allzu langen Anfahrtsweg.
Carsten hingegen ist bereits um 5.30 Uhr aus Husum losgefahren, um pünktlich in Hamburg zu sein.

Es wimmelte wie jedes Jahr wieder an Unmengen von Laufverrückten. „Bei mehr als zehntausend Athletinnen und Athleten hatte sich die Reeperbahn in eine einzige Sportgemeinde verwandelt, in der die letzten Nachtschwärmer der Vergnügungsmeile geradezu untergingen. Durch die Veranstaltungsbeschallung drangen einzig immer wieder einige Harley-Motoren, die daran erinnerten, dass in Hamburg zeitgleich auch die Harley-Days stattfanden und die Biker sehnsüchtig darauf warteten, mit ihren Boliden die Reeperbahn für das alljährliche „Schaulaufen“ wieder in Besitz zu nehmen.“ beschrieb Carsten perfekt.

Das Aufwärmen fiel dann angesichts der Menschenmassen auch einigermaßen sparsam aus, musste aber aus Carstens Sicht genügen.
Es galt für ihn, sich für den Start im richtigen Startblock einzufinden, die nach Zielzeiten abgestuft waren.Er musste sich irgendwo zwischen 1:45 und 1:50 Stunden ein Plätzchen suchen und gemeinsam mit den vielen gut aufgelegten Sportlerinnen und Sportlern auf den Startschuss zu warten.
Ich lief die Reeperbahn in der Startzone auf und ab, wo sich auch die Topathleten aus Kenia warmliefen. Finde es immer aufs Neue faszinierend - die Kenianer bestehen nur aus Muskeln. An den Beinen, fast jede Sehne zu erkennen und gazellenartig schweben sie an dir vorbei.

Carsten ist top ausgestattet und startete ab der Startlinie seine Polar V 800. Zunächst waren zwei Runden um St. Pauli zu drehen und damit war bereits knapp die halbe Distanz zurückgelegt.
„Allerdings hatte ich das nicht so kräftezehrend in Erinnerung, denn bei km 9 machten sich meine Oberschenkel unangenehm bemerkbar. Verkehrt trainiert? Hmm – wegdenken und weiter“! so Carsten.Ich kannte diese zwei Runden sehr gut und hatte mir aus diesem Grund vorgenommen nicht zu schnell zu starten und knapp unter 4 min zu bleiben. Das funktionierte ganz gut und der erste Kilometer ging mit 3.58 min durch. Nach den zwei Runden passiert man kurz nach den Landungsbrücken km 10. Dort empfängt mich immer mein Coach Wolle mit motivierenden Zurufen und beruhigenden Worten, wenn die Zeit soweit noch im Soll ist. Es lief ganz gut und ich bin die 10km in 38.35min durch.

Wie verhext schlägt es beim Hella HM bei mir immer nach km 15 zu; ich kann beim Rausch an der Kennedy Brücke immer noch einmal den Turbo zünden und dann geht’s los: Die Beine machen langsam dicht.
Leider habe ich bei diesem Lauf nie so richtig ein Gruppe erwischt zum reinhängen damit man im Tritt und Temporythmus bleibt - entweder waren die Läufer zu schnell oder zu langsam. Insgesamt sehr unkonstant.

Auch Carsten musste seine Tempogruppe ab km 15 ziehen lassen: „Der Schnitt von etwas unter 5 Min/km bedurfte unerwartet der Korrektur nach oben. Wieder etwas trinken und das letzte Drittel so laufen, dass die gesetzte Zielzeit vielleicht doch noch passt“.  Ich finde es einfach toll und es zeigt ,wie viel Leistung auch in späteren Jahren noch möglich ist. Respekt  Carsten. Ein Vorbild. Kannst sehr stolz auf dich sein ! Wir sind es :-).

Endlich, km 20 wird passiert. Doch der letzte gute Kilometer erscheint endlos lang, bis das Zielportal im Blickfeld erscheint.

Der Klassiker beim Hella HM. Hier denkt wohlmöglich jeder Läufer ( egal welches Rennen) : „Jetzt die letzten Kräfte in die Beine gedacht, den Beifall der unzähligen Zuschauer genießen und laufen, was das Zeug hält, damit das selbst gesteckte Zeitlimit nicht überschritten wird“, so Carsten.

 

Carstens Zieleinlauf:

„Nun, wie so oft im Leben kommt es erstens anders als man zweitens denkt: Da die digitale Zeitanzeige auf Bruttozeit eingestellt und so angezeigt die 1:50 überschritten waren, meine V 800 ebenfalls gerade drüber war, werde ich wohl auf den letzten paar Metern nicht mehr mit „Vollgas“ gerannt sein; im Ergebnis war ich genau eine Sekunde zu langsam, die 1:50 zu unterbieten, denn 1:50:00 war genau meine Nettozielzeit – muss man auch erst mal hinkriegen. Mit AK-Rang 6 von 45 gewerteten Läufern jedenfalls bin ich durchaus zufrieden“.

Das kannst du auch lieber Carsten !

Kathis Zieleinlauf:

„ Ab km 19 hatte ich einen „Radfahrer“ als „Zugpferd“. Dieser fuhr am Rand in Richtung Zielbereich, so schien es zumindest.Ich nahm diesen Radfahrer als Motivation dort dran zu bleiben und diesen nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Beine wollten nicht mehr so richtig und ich habe gekämpft. Auch bei mir wurde es nicht die erhoffte Zeit – aber ich bin trotzdem zufrieden und genieße jedes Mal den Weg und den letzten Kampf bis zum Ziel, dort kann man alles fallen lassen. Erleichterung. Die ganze Anstrengung ist vergessen und jeder kann stolz sein, was gerade geleistet wurde. Als ich die Sekunden bei einer Zeit um die 1.22 in Richtung nach oben ticken sah, nahm ich die letzten Kräfte zusammen, um bloß nicht die 1.23 Marke zu erreichen.

Es hat geklappt mit 1:22,47 – YEAH. Völlig überwältigt war ich dann von meiner Platzierung: 3. schnellste Deutsche, 8. schnellste Frau insgesamt und schnellste Hamburgerin. Das bedeutete, dass ich dreimal auf die Bühne geholt wurde – wahnsinn. Danach hätte ich einen Blumenladen eröffnen können.

Darauf musste erstmal eine Runde Wittenseer Sport Vital gezischt werden;-)

Auf uns Carsten und das Wittenseer Aktiv Team !

 

Fazit :

Es hat wieder viel Spaß gemacht Hamburg.

Mal sehen, ob wir auch nächstes Jahr wieder dabei sind. Dann bei neuer Streckenführung – wir sind gespannt.

 

Sportliche Grüße von

Carsten und Katharina

 

 

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Neue Bestzeiten. Neue Ziele.

Seit meiner Herbstpause gab es keinen Blogeintrag mehr…Ein kurzes Update: Das Wintertraining verlief super.
Es war tatsächlich die erste Wintersaison, in der ich recht konstant meine 70 – 90 Wochenkilometer durchziehen konnte. 

Die Dauerläufe habe ich ,,geübt“ (geübt, da ich diese grundsätzlich immer zu schnell lief) langsamer und pulsgesteuert zu laufen. Mittlerweile fühle ich auch ohne Pulsgurt, wenn ich gerade mal wieder zu flott unterwegs bin und habe die langsamen Läufe schätzen gelernt . Es heißt nicht umsonst „langsam Laufen macht schnell“.;-).

Am 13.03.2016 habe ich beim 35. Syltlauf mitgemacht und bin das erste mal im Wettkampf länger als die Halbmarathon Distanz gelaufen. "Guter Formtest", dachte ich und hatte Lust auf die Herausforderung. Die 33,333 km lange Strecke von Hörnum nach List habe ich sogar gewonnen und eine unerwartet gute Zeit von 2.16,18 hingelegt.
Einfach ein grandioses Gefühl und noch Tage danach im ,,Rausch"verbracht (kleiner Eindruck des Events:  https://www.youtube.com/watch?v=mcmdUEbdPDA ).
Der Marathon ist zwar noch einige km länger aber doch nicht soweit entfernt - Ich freue mich auf das Training und meinen ersten Marathon im Oktober.

Nun möchte ich euch vom Halbmarathon vom 23.04.2016 in Bad Liebenzell berichten.
Im Rahmen der deutschen Halbmarathonmeisterschaften konnte ich bei „bestem“ Wetter norddeutscher Art eine neue Bestzeit erreichen.

Am 22.04. ging es um 11.00h los ab HH Richtung Bad Liebenzell (Baden Württemberg). Ich hatte reichlich Lesestoff und ein Snackpaket dabei, denn langes Sitzen ist nicht gerade meine Stärke und muss gut überbrückt werden damit die Zeit schnell vergeht ;-)
Die Reise trat ich allein an, da Trainer, Freund, Freunde, Familie anderweitig verplant waren.

Um 17.00 Uhr kam ich also am kleinen Bahnsteig in Bad Liebenzell an. Ein niedliches Örtchen, angenehme 17°… Die Abholung meiner Startunterlagen habe ich direkt mit einem lockeren Lauf verbunden.  Allerdings war es für uns Flachländer und Alsterläufer wirklich bergig und das Hotel lag quasi auf dem Gipfel.
Es waren zwar nur 800m bis zum „Tal“ und dem Zentrum, aber dennoch musste ich Berg hoch und runter durch einen kleinen Kurpark und wieder hoch zum Gipfel mit meinen Unterlagen (für die Einwohner war es bestimmt nur ein Hügel - für mich Nordlicht war es ein Berg). Der Ausflug tat nach der langen Fahrt gut. Bad Liebenzell ist ein wirklich schöner Ort. 
Danach habe ich es mir im Hotelzimmer gemütlich gemacht und die ,,Akkus" geladen. Es gab Spaghetti Napoli, Salat und noch das Ei + etwas Lachs, mein geliebtes Kokosöl + Kurkuma aus meiner Snackbox (Eiweiß und wichtige Fette dürfen nie fehlen und sind immer irgendwo dabei.
Kurkuma kommt bei mir momentan überall ran - nicht nur lecker, sondern in Verbindung mit Öl und schwarzem TOP gesund. Infos: http://www.kurkuma-wurzel.info/)

Die Nacht habe ich super geschlafen.

Das Dorf Bad Liebenzell hat mich sehr an meine Heimat Karby erinnert. Bei meiner Familie liegt direkt gegenüber unseres Hauses eine Kirche, die morgens um Punkt 8h läutet - genau diesen Gong gab es auch an diesem Morgen in Bad Liebenzell :-).
Um 09.00 Uhr ging es zum Frühstück. Ohne mein Müsli morgens geht nichts - daher hatte ich mir meine Flockenmischung mitgenommen und mit Cashewmilch eingeweicht (es gibt mehrere Lieblingskombis: z. Zt. ist es gepoppter Quinoa, & Amaranth, zarte Haferflocken, Kakao Nibs, Koskosraspel und Chiasamen gerne dazu Zimt oder Vanille streuen...Mandel- Hafer- oder Soyamilch - sind alle lecker und werden variiert)

Dennoch musste es noch ein Brötchen sein mit Ei, Käse und Marmelade. Es roch einfach zu gut... :-) 
Das Hotel war voll von Läufern. Man merkte, dass morgens jeder recht angespannt war, frühstückte und zunächst zurück auf das Zimmer ging. 
Das Wetter. Es war absolut nicht schön (eigentlich ja nicht ungewöhnlich und den Syltllauf bin ich ja auch bei 0° gelaufen:-P) Dennoch war ich sehr unentschlossen welche Kleidung ich beim Rennen trage. Eigentlich ganz klar: kurz. Oder doch länger. Oder oben kurz, unten lang.. oder doch umgekehrt ? Ich beriet mich bei Whats App mit meiner Läufergruppe.. Klar, die Jungs würden in ganz kurz laufen - na gut, ich entschied mich letztendlich auch für kurz +  Handschuhe + Glücksstirnband und Glücks- Laufbrille.
Um 13h stiefelte ich dann zum Startbereich - wurde auch Zeit. Denn der Start war erst um 14.00 Uhr und die Aufregung stieg enorm.
Wie ein Tiger habe ich mich in meinem Zimmer gefühlt, der in seinem Käfig auf und ab ging.

Leider hatte ich keinen Regenschirm und meine dünne Jacke war schon vor dem Einlaufem nass. Ich traf im Läuferbereich direkt auf die Mädelsgruppe die morgens auch im Hotel war. 1 - 2 davon kannte ich sogar durch Facebook und vom Frauenlauf Berlin. Für den Verein der LG Telis Finanz Regensburg starteten sie. Super stark.
Das wusste ich. Wir sind gemeinsam eingelaufen.(Die Strecke bestand aus 4 Runden. Die erste Runde war 2,5km lang - danach dann 3 Runden á 6km.)
Wir liefen uns 2,5 km ein. In entgegengesetzter Richtung. Hui, leichte Steigungen waren vorhanden inkl. Wind und Regen. Das Kleidungsproblem beschäftigte uns alle ….

Kurz vorm Startschuss -  mir war richtig, richtig kalt.
Meine Jacke konnte ich glücklicherweise bis kurz vorm Start noch anbehalten und mit den Telis Mädels in einen Sack packen.

Da traf ich wieder auf eine Facebook Bekanntschaft. Das ist echt toll. Obwohl man sich nur von Bildern kennt, hat man sofort Draht zueinander.

Dann ging es endlich los.

Mist. Auf einmal war da ein ,,Loch" in meinem Bauch (vllt zu viel gefrühstückt oder zu kalt geworden ? Starte wirklich lieber früh morgens z.B. gleich um 10h. Finde es nicht so einfach bis zum Nachmittag nicht zu viel oder zu wenig zu essen.) Naja, da war das Loch im Bauch - habe versucht es wegzudenken. Die erste Runde in 9.19min. 

Es war kalt und das Loch im Bauch nach den ersten 5km noch da-  aber weiter geht’s und ich habe weiter versucht es wegzudenken.

Dann packte mich ein Schub und eine gute Gruppe der ich folgen konnte. Auf der zweiten Runde (1 Runde á 6km) gab es ein Isogetränk – ein paar Tropfen davon in den Mund bekommen - das war gut. Die 2. Runde und immer noch gut in Fahrt - Tempo unter 4 min konnte ich halten. 

Habe mich bei diesem Rennen einfach nur reingehängt und  kaum auf die Uhr geguckt - nur wenn ich dachte „oh du wirst zu langsam, kontrollierte ich meine Pace  - und versuchte immer an der Gruppe dran zu bleiben.

Als es in die letzte Runde ging, war es super ärgerlich. Ich wollte mir noch einen Becher Getränk schnappen - das war blöd. Man musste zur Getränkestation einen kleinen Schlenker nehmen. Das hat mich den Anschluss zu meiner Gruppe gekostet und leider konnte ich mich nicht mehr direkt heran kämpfen, bekam aber immer wieder einen „Schub“ und bin mit denjenigen die von hinten kamen mitgegangen.  Die letzten 2km: Beine KALT, Hände, Arme – alles KALT…das Ziel zu sehen und dann die  1.21 min – YEAH. WOW. GESCHAFFT. ,,Neue Bestzeit in der Tasche und deiner Traumzielzeit von 1.20 auf einmal  so nah...richtig COOL :-) " Offizielle Zeit war dann eine 1.21, 09 (Netto: 1.21,03). Insgesamt hat dies für Platz 20 gereicht.

Mit den Telis Mädels habe ich im Ziel abgeklatscht und das Rennen beim Auslaufen Revue passieren lassen. Wir bekamen unsere nasse Sachen kaum aus, weil die Arme und Hände einfach so kalt und steif waren...
Bei der Siegerehrung stand Sabrina Mockenhaupt mit einer unglaublichen Zeit von 1.12 auf der Bühne - UND ich habe geschafft ein Foto mit ihr zu bekommen:-) Dann hätte ich mir so gerne ein Stück Kuchen gegönnt - schade. Mein Geld hatte ich aus Sicherheitsgründen im Hotel gelassen... Da gab es einen Apfel  und den eingepackten Riegel - auch gut :-)  

Schnell (naja, so gut es dann ging) bin ich wieder den Berg hoch zum Hotel. Ich durfte das Zimmer noch bis zum Abend nutzen – das war sooo gut. Denn die heiße Dusche war goldwert. Gemütlich gab es dann meine geschmierte Käsestulle (mit Kokosöl+ Kurkuma natürlich) und um 18.45 kam die Bahn in Richtung nach Hause – zurück ins schöne Hamburg. Trotzdem mich bei diesem Ausflug niemand begleitet hat, war es richtig schön in Bad Liebenzell und eine Reise wert.  Ich habe nette Leute kennengelernt und somit war man am Ende doch nicht allein :-)

Eure Katharina

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