Wittenseer Aktiv

Trainingstipps zum Laufen und Dranbleiben

Katharina Nüser, 28, bereitet sich mit ihrem Trainer Wolfgang Soukup auf ihren ersten Marathon vor.

„Ich brauche Wettkämpfe, Ziele, Aufregung“

 

Erst hat sie ihren Vater abgehängt, dann die norddeutschen Langstrecken-Spitzensportlerinnen. Jetzt läuft sie noch immer – mit viel Freude und aus Leidenschaft. Die Rede ist von Katharina Nüser, Jahrgang 1987.

Im Dorf Karby nahe der Ostsee ist sie aufgewachsen. Ihr Vater ermunterte die damals Zwölfjährige zum Laufen. Sie erinnert sich: „In dem Alter hatte ich nur Pferde im Kopf. Aber mein Vater nahm mich immer mal mit auf seine Jogging-Runde.
Oft war ich wütend, weil er immer so schnell lief und die sechs Kilometer waren gefühlt sehr lang.“

Doch mit der Zeit gewann das Laufen gegen das Reiten. Katharina  meldete sich selbst zu Laufveranstaltungen an, lief den Weg von Zuhause aus an die Steilküste und zurück. Jetzt konnte der Vater das Tempo nicht mehr mithalten.

Ein entscheidender und toller Moment war 2007 in Kiel beim Fischhallen-Rennen. Der Zehn-Kilometer-Lauf ging in die letzte Runde. Der Moderator kündigte an, dass gleich die Kieler Favoritin eintreffen würde, stattdessen kam Katharina Nüser als Erste ins Ziel – ganz unerwartet unter 40 Minuten, ohne Vereinszugehörigkeit und ohne spezielles Training.

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Herbstpause

Hallo meine Lieben,

Ich bin euch zuerst noch einen kleinen Bericht vom Kiellauf (13.09.15) schuldig.

Entschuldigt, dass es etwas gedauert hat. Die letzten Wochen waren recht turbolent bei mir.
Den Kiellauf bin ich zum letzten Mal 2007 gelaufen, wenn ich richtig liege und ich hatte dieses Laufevent immer als tolle, große und gut organisierte Veranstaltung im Hinterkopf.

Da aber der Alsterlauf, Heldenlauf und der Kiellauf so dicht zusammen liegen, passte es die letzen Jahre einfach nicht. Ich starte lieber bei einem Rennen und dafür richtig und mit vollem „Tank“.
Dieses Jahr habe ich mal alles mitgenommen. Geht auch und macht Spaß….

Ich bin die Strecke über 10,5 km gelaufen. Wahnsinn. Es war bereits am Samstag viel los dort auf dem Rathausplatz. Den Tag zuvor legte ich mit meiner Familie noch einen Stadtbummel durch Kiel ein und hatte meine Startnummer abgeholt. Dort traf ich direkt bekannte Gesichter meine Teams „Wittenseer“ , die Flyer verteilten. Auf den Flyern waren Leif und ich für die Suche nach dem Wittenseer Aktiv Team 2016. Lustig. Das war eine kleine Überraschung, dass wir dort an jegliche Laufbegeisterte „verteilt“ wurden. Bin schon sehr gespannt auf die Bewerbungen (Infos gibt's hier auf der Wittenseer Homepage) !

Der Startschuss am Sonntag war um 09.40 Uhr. Ich durfte vorher noch für ein paar Schnappschüsse mit Wittenseer bereitstehen und dann ging es ab.
Die Strecke ist durch Steigungen und vereinzelnd Kopfsteinpflaster nicht ganz einfach.
Das Wetter passte. Der starke Regen am Morgen war weg und die Luft frisch und nur leichter Wind. Nicht zu kalt. Die Stimmung an der Strecke war der Hammer. Wirklich. Das habe ich lange nicht so erlebt. Die letzten 3 km ganz besonders. Der gesamte letzte Streckenteil war besetzt von Menschen . Wie im Rausch flog man Richtung Ziel. Die Zielgerade geht bergab und ist ca. 500m lang. Das bedeutet noch einmal 500m High Speed mit riesen Bejubel & Trubel aus der Menge.
Da fühlt sich bestimmt jeder ein kleines bisschen wie ein Star (ist sowieso jeder, der sein persönliches Ziel und seine Distanz bewältigt hat). Ich kam sogar als Zweiplatzierte hinter der super starken Läuferin Maya Rehberg (siehe Foto) ins Ziel.

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Voller Erfolg. Treppchenplatz!!!

Auf dem Festplatz konnte man die Wartezeit bis zur Siegerehrung perfekt überbrücken. Es war ein großer Screen mit Live Übertragung des Halbmarathons dort aufgestellt. Super Idee.

Eigentlich stand vor meiner Herbstpause ab dem 27.09. noch ein 10 km Lauf in Elmshorn zum Anschluss an.

Da viele Bekannte um mich herum bereits ordentlich erkältet sind, blieb es auch mir leider nicht erspart. Erst danach sollte ich meine gut 2 – 3 wöchige, ruhige Sportphase nehmen.
Nun gut, dann beginnt es halt schon eher. Vernünftigerweise starte ich besser nicht. Das macht keinen Sinn. Man weiß nicht sicher, ob der Körper wirklich wieder fit genug ist. Die Tage vorher hat man schon nichts gemacht und man wird nur mit halber Kraft starten. Hinterher ärgert man sich dann nur über sein Ergebnis. Also, höre besser auf dein Körper und gib ihm auch Ruhe wenn er es dir sagt. Gesagt getan. Die Herbstpause ruft. Ich schalte einen Gang runter und baue alternative Bewegungen ein: schwimmen (Sauna auch sehr gerne), Yoga, leichtes Krafttraining, radeln (auch ruhiges Laufen geht. Ganz entspannt und dann nicht täglich und nicht länger als 60min).

Mitte Oktober, nach meinem 6 tägigen Familienurlaub auf Ibiza geht es wieder ab. Dann sind die Beine auch wieder kribbelig und wollen los. Einfach laufen…..
Kommt gesund durch den Herbst.

EURE KATHI

 
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26. Barmer GEK Alsterlauf 06.09.2015

Sehr kurfzristig entschieden wir, dass ich beim 26. Barmer GEK Alsterlauf am 06.09. starte.

Der September ist bei mir mit Laufevents gut gefüllt .
Es lag bereits ein Laufevent (Blankeneser Heldenlauf 30.08.2015) vor dem Alsterlauf und es steht auch noch ein Lauf danach auf dem Programm.
Beim Zippels Kiel Lauf am kommenden Sonntag, 13.09. 2015 starte ich wieder für Team Wittenseer.
Freue mich sehr, mal wieder in Kiel zu starten. Dort begannen unter Anderem meine ersten „Laufschritte“ und Erfolge.
Ich werde die Strecke über 10,5 km laufen.

 

Zurück nach Hamburg. Der 10km Alsterlauf stand also wieder an.
Der Alsterlauf gehört einfach mit dazu wenn man läuft und aus Hamburg kommt (natürlich gilt dies auch für Nicht - Hamburger :-)).
Eine neue Bestzeit zu laufen ist immer ein gern gestecktes Ziel.
Die Strecke an der Alster schön, aber auch nicht ganz ohne. Ich dachte mir, kann klappen und ich zisch davon. Oder halt nicht...
Das Wetter hat auch mitgespielt. Sonnig war es und zwar ziemlich windig aber angenehme 13° C – 14°C.

Nach den ersten 3 km merkte ich bereits: ,,Das wird heut nicht so locker".
Das Tempo war zwar noch unter 4 min ganz knapp, also im Soll, aber mir fehlte einfach der Biss.
Ich wollte das Rennen mit Markus einem Freund durchziehen, aber konnte nicht mehr dranbleiben, so ab dem 4./ 5. Kilometer.
Es ist lustig wie man sich während des Laufes immer wieder selbst motiviert, innerlich anfeuert und man trotzdem eine Art Bremse in sich trägt.
Der Mensch ist halt keine Maschine und es gibt mal eine gute und nicht so gute Tagesform. Die am Sonntag war bei mir halt mal so mittelprächtig gut:-).
Schade, aber eine Zeit unter 40 min war dennoch drin und ich weiß, es geht ja auch besser.
In 49.32min bin ich insgesamt 12. Frau geworden und habe Platz 5 in meiner Altersklasse erreicht.
Damit kann man doch zufrieden sein und sich so wieder neue Ziele für die nächsten Rennen stecken :-).

Im Anschluss an die Siegerehrung, wo wir die kenianischen Laufwunder bestaunten, haben wir uns leckere Pasta im Vapiano zum Mittag gegönnt und so die Speicher wieder gut gefüllt. Man sollte rechtzeitig, auch nach der Belastung direkt (sei es nach dem Training oder Wettkampf) etwas essen.
Ich versuche nach dem Lauf (obwohl ich danach oft noch nicht diekt hungrig bin) auf jeden Fall ausreichend Flüssigkeit (z.B. Sport Vital = isotonisch oder einfach stilles Wasser) zu mir zu nehmen und Obst wie Banane, Äpfel oder auch Nüsse oder einen Riegel zu essen.

Dann beginnt die Müdigkeit (man ist ja schließlich auch ab ca. 06.30 Uhr aktiv), alles wird schwer .
Wir entschieden uns für einen Nachmittag in der Sauna. Herrlich. Ein perfekter Ausklang am Sonntag.

Wir sehen uns in Kiel am 13.09. Bis dahin und sportliche Grüße,

Eure Kathi ;-)

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Blankeneser Heldenlauf  30.08.2015

 

 

Den Blankeneser Heldenlauf schätze ich aufgrund der schönen Streckenführung und der Atmosphäre (wo wir wieder bei - Wasser - sind).
Auch mein Lieblingsgetränk nach einem schnellen Rennen (Wittenseer Sport Vital , gab es schon damals in Schulzeiten) steht im Ziel bereit.
Somit war klar; Team Wittenseer, ich starte ich für euch!

Es sind ein 11km Lauf, Halbmarathon ein 6km Lauf sowie die „Bergziege“ mit 1200 Stufen im Angebot; für jeden Verrückten also etwas dabei.

Das Rennen lief für mich, meine Schwester Juliane (ganz knapp 4. Platz auf 6km - 7km; ebenfalls Start für Team Wittenseer) und Teamkamerade Jannis (LG Wedel / Pinneberg, 2. Platz Herren gesamt, 11km) sehr erfolgreich.

Ich hielt im Startbereich Ausschau nach potentiellen „Gegnerinnen“; aber kein bekanntes Gesicht.
Die 11km Strecke habe ich so 4- 5-mal mitgemacht und konnte meinen „Heldinnen Titel“ immer verteidigen. Daher lautete mein Tagesziel: SIEG. Erster Kilometer in 3.50min; das fühlte sich gut an und ich blieb an einer kleinen Männertruppe dran. Der Rhythmus stimmte.
Dann begann es mit der ersten Hügelei; es ging weiterhin gut.
Ab dem 5. Kilometer musste ich dann alleine Gas geben (19:50 min bis hierher), hatte niemanden hinter mir;  es war entspannt und ich habe den Lauf und die Atmosphäre nun einfach genossen.

Klar war jetzt, dass ich mir auch den 5. oder sogar 6. „Rettungsring“ mit Platz 1 abholen darf (die ersten 3 Plätze erhalten anstelle eines Pokals einen „Rettungsring“, siehe Foto).

Die Elbchaussee zieht sich mit einem langgezogenen Anstieg (die Mitläufer wissen was ich an bzw. ab dieser Stelle meine) über gut 2km. Ich konnte diesen Anstieg sehr gut verkraften und im ,,4er Tempo" durchziehen. Danach ging es durch den Hirschpark (hier hatte ich dann ein wenig zu kämpfen) zurück Richtung Blankeneser Marktplatz.
Dort war die Stimmung wieder mitreißend, und spornte mich für den letzten kleinen Hügel (jetzt gefühlt nicht mehr so locker) nochmal ordentlich an.
Geschafft.  Das Gefühl im Ziel wie nach fast jedem Lauf; herrlich und glücklich. Von all meinen Läufen auf dieser Strecke sogar mit persönlicher Bestzeit in 42:52min (zuvor lag ich bei 44 min), 1. Platz und Gesamtplatzierung Platz 9 von 1200 Startern.

Highlight:
Das Auslaufen mit kräftigem, warmen Regenschauer.
Die kalte Dusche danach hätte wir uns eigentlich sparen können, aber was solls;
Erfrischtseer! lautet das Motto ;-).

Ein gelungener, am Ende noch sonniger Tag. Mit vielen bekannten Gesichtern.
Schön war es. In diesem Sinne; „Lauft schön“.

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Moin Moin. Zunächst möchte ich los werden, wie stolz ich bin ein Teil des Teams der Wittenseer Quelle zu sein und meine Heimat Schleswig Holstein zu vertreten.

Mein Name ist Katharina Nüser und ich bin am 08.04.1987 in Eckernförde geboren.
Aufgewachsen bin ich im kleinen Ort Karby (zwischen Kappeln und Damp ), wo meine Eltern einen gastronomischen Betrieb in 3. Generation führen.
Nachdem ich meine Schulzeit in Kappeln an der Schlei beendet habe, verschlug es mich 2004 auf die schöne Nordseeinsel Sylt.
Dort habe ich meine 3 jährige Ausbildung zur Hotelfachfrau in Keitum absolviert und eine tolle Zeit verbracht; wo Küste, Strand und Wasser sind und die frische Brise weht, geht es mir gut.

Seit 2008 habe ich Schleswig Holstein „verlassen“ und bin raus in die Stadt, ab nach Hamburg.
Aber heimatverbunden und „Küstenkind“ werde ich nach gut 7 Jahren Stadt immer bleiben.

Was mache ich hier in Hamburg ?
Beruflich bin ich verschiedene Bereiche im Hotel durchlaufen und habe von 2011 – 2013 noch einmal ein betriebswirtschaftliches Studium auf der Hotelfachschule Hamburg oben drauf gesetzt.
Seit gut zwei Jahren arbeite ich in Hamburg Bahrenfeld für das Gastwerk Hotel & 25hours Hotel Number One als Junior Conference & Event Manager. Das Team ist toll, der Job immer und jeden Tag anders und sehr actionreich; ich mache meine Arbeit gerne und brauche das Hotelleben irgendwie auch (wurde mir wohl in die Wiege gelegt).

 

Aber ohne Sport und meine Laufschuhe geht es nicht.
Auch ich bin genau wie Leif durch meinen Vater „laufverrückt“ geworden.
Er nahm mich (eigentlich waren die Reiterei und Pferde meine Leidenschaft) immer mal mit auf seine „Jogging“ Runde. Damals war ich so 13 / 14 Jahre alt.
Nach und nach fiel es leichter und brachte richtig Spaß die Steilküste in Schönhagen entlang zu „fliegen“.
Die ersten Volksläufe wurden so im Alter von 17 Jahren gestartet und über 10km kamen Zeiten unter 40min und Treppchen Plätze heraus. Einfach so.
Das brachte noch mehr Spaß und ich blieb gerne dabei J.
Mittlerweile nehme ich an unterschiedlichen Wettkämpfen, hauptsächlich im Raum Hamburg, erfolgreich teil. Diverse Landesmeistertitel, Crossmeistertitel und Teilnahmen an deutschen Straßenmeisterschaften stehen in meiner Läufervita.
Meine Hauptdisziplinen bewegen sich ab 3000m bis hin zum Halbmarathon.
Dabei ist die Mittelstrecke (1500m , 3000m, 5000m) eher „Ausflüg“, was es allerdings nicht weniger reizvoll macht dort besser zu werden.
Aber nicht nur das Laufen, sondern die Bewegung allgemein, besonders draußen in der Natur, Ernährung, Fitness, unterschiedliche Trainingsmethoden und Vorgänge im Körper interessieren mich schon lange.

 

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Letztes Jahr habe ich mir einen Traum erfüllt und nebenbei eine Trainerausbildung im Fitness,- Gesundheitssport gemacht (Fitness B-Lizenz & Personal Trainer).

Bewegung ist im heutigen, zu bequemen Alltag so wichtig.
Es ist nämlich ganz einfach, man muss nur wollen und den Schweinehund einfach vor die Tür setzen.

Ich probiere gerne verschiedene Arten von Training aus und brauche die Abwechslung und immer neue Herausforderungen(wobei nichts über das Laufen geht, wirklich.  =)).
Ein wenig die eigenen Grenzen austesten, das ist spannend.
Ohne neue Ziele und Herausforderungen beim Sport, im Job oder im Alltag ist es doch langweilig oder?

Oft werde ich gefragt, wie ich meinen Alltag mit Sport, Familie und Freunden unter einen Hut bekomme. Sport gehört bei mir einfach dazu.
Tatsächlich gibt es auch mal Tage ohne, aber die mit Sport und Bewegung  überwiegen J.
Was nicht zu vergessen ist – die kleinen Genüsse und Auszeiten.
Die Zeit mit der Familie und den Freunden. Lecker Essen gehen, lecker trinken (Wittenseer z.B. :- )) oder auch mal eine Nacht durchtanzen. All das gehört dazu. Die Balance muss stimmen – dann „läuft“ es ;-).

 

Also Freunde des Sports, sowie Wasser- und Schorlenliebhaber und die, die es bald werden:
schaut im blog vorbei.
Neuigkeiten von meinen Ausflügen in Laufschuhen (auch gerne mal ohne und Barfuß:-)), gefolgt von Tipps und Tricks für einen gesunden Alltag, sowie Berichte von diversen Sportevents mit mir und Team Wittenseer sind zu erwarten. Wir freuen uns auf Euch.

 

 

 

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